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Spaziert man durch das beinahe autofreie Dorf auf 1620 m ü. M., ist es ein Winterferienort wie so viele in der Schweiz. Chalets und Hotels, Restaurants und Bars. Erst hinter den «Kulissen», im Skigebiet Hannigalp etwa, in den Hotels und sogar im Tourismusbüro in Grächen tut sich etwas.
Die Hannigalp ist fest in Kinderhand (siehe Tipps), Spielecken gibts in Restaurants und im Tourismusbüro, das ja die Visitenkarte eines Ortes sein soll. Das junge Personal ist freundlich, sagt schon am Mittag, wie es sich im Wallis gehört «Gueten Abend». Und die Webadresse heisst modisch matterhornvalley.ch.
Die Einwohner von Grächen halten zusammen und haben noch viel vor. In drei bis vier Jahren wollen sie zur Familiendestination Nummer eins in der Schweiz werden. Unter dem Motto «Grächen, ein Märchen» soll sich der Ort etablieren. Die Bergbahnen werden diese Zielsetzung allein nicht realisieren können. Der ganze Ort müsse mittragen, heisst es: «In Grächen werden keine Märchen erzählt, sondern gemacht.» Einen Anfang haben sechs Hotels unter der Dachmarke Matterhorn Valley Hotels gewagt.
Eines davon ist das von uns ausgewählte Hotel Hannigalp. Kinder fühlen sich besonders in den Familienzimmern wohl, freuen sich über die Spielsachen, den Kinderspielplatz, das Hallenbad und, wenn sie noch nicht elf sind, das spezielle Kids-Menü. Sie werden wiederkommen und immer Neues entdecken.