Top-Destination am Golf 20 Gründe, den Oman zu besuchen

Farbenfrohe Märkte, Kamelkarawanen und herzensgute Menschen: Der Oman ist ein Land wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Hier verbinden sich ursprüngliche, orientalische Magie und modernes Leben auf harmonische Weise. Ein Reise zur neuen Top-Destination am Golf.

20 Gründe um Oman zu besuchen: Reisetipps für Oman play

In der Wüste ist vom Kameltrekking bis zum 4WD-Abenteuer alles möglich.

Thinkstock

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1.   Muscat, die Hauptstadt des Sultanats Oman, ist die Ausgangsbasis für eine Entdeckungsreise durch das arabische Land. Mit seiner traditionellen Architektur und dem fehlenden Gigantismus anderer Golfstaaten ist die Millionenmetropole die bescheidenste Kapitale der Arabischen Halbinsel. Touristisch interessant sind die Altstadt Old Muscat und das nahe Mutrah.

2.   Old Muscat ist noch mit der historischen Stadtmauer umgeben, deren Tore bis 1970 bei Sonnenuntergang geschlossen wurden. Heute sind moderne Zeiten angebrochen. Sinnbild dafür ist der neue Sultanspalast, in dem Sultan Qabus ibn Said Staatsgäste empfängt. Im antiken Stadthaus Bait al Zubair findet sich ein kleines völkerkundliches Museum. www.baitalzubairmuseum.com

3.   Viel lebendiger geht es in Mutrah zu. Hier finden sich Hotels, Restaurants und Cafés. Unser Tipp: Ein abendlicher Spaziergang entlang der Uferpromenade, wenn die untergehende Sonne die nahen Berge golden färbt und im Hafen Fischerboote und Kreuzfahrtschiffe schaukeln.

4.   Das Herz einer jeden arabischen Stadt ist der Souq, der Markt. Im Souq in Murath fühlt man sich wie im Orient von 1001 Nacht. Besonders schöne Mitbringsel sind traditionelles Kunsthandwerk und Silberschmuck. Aussergewöhnlich sind die altüberlieferten Krummdolche, die zur Standardausrüstung eines jeden Omanis gehören. Tipp: Am Eingang gibt es nach langem Shopping erfrischende Shakes.

5.   Das Sultanat Oman ist ein tief islamisches Land. Die grosse Sultan Qabus Moschee in Al Ghubrah bei Muscat ist ein Bauwerk der Superlative: 20'000 Gläubige haben hier Platz, der 70 x 60 Meter grosse handgeknüpfte Gebetsteppich ist mehrere Millionen Franken Wert, der 8 Tonnen schwere Kronleuchter besteht aus über 1000 Swarowski-Kristallen. Gebührende Kleidung wird vorausgesetzt.

6.   Heiliger Dampf: Omans südliche Region Dhofar ist das Bordeaux des Weihrauchs. Nirgendwo erreicht das Harz die gleiche Qualität. Im wüstenhaften Wadi Dawkah bei Salalah stehen 60'000 Weihrauchbäume. Im Unesco-Weltnaturerbe kann man ab April bei der Ernte zusehen.

7.   Im Sultanat Oman kann man selbst wie ein Sultan nächtigen. Das legendäre 5-Sterne-Haus Al Bustan Palace bei Muscat bietet eine Mischung aus arabischem Baustil und Art-Deco-Elementen. Das 5-Sterne Superior Hotel The Chedi bei Muscat hat neurdings einen Ableger in Andermatt - in Oman fühlt man sich freilich wie in einem arabischen Märchen. Das Bungalow-Resort The Six Senses Hidaway auf der Musandam-Halbinsel ist ein abgelegenes Robinson-Paradies von höchstem Luxus.
www.ritzcarlton.com
www.ghmhotels.com
www.sixsenses.com

8.   Mitten in der Wüste liegt die Grenzstadt Al Ain auf der Seite der Vereinten Arabischen Emiraten. Die moderne Stadt entstand einst aus einer Oase, deren Überbleibsel heute noch als grosser Palmenhain inmitten der Stadt existiert. Chaotisch und traditionell geht es auf dem Kamelmark zu, wo Last- und Rennkamele verkauft werden. www.visitabudhabi.ae

9.   Kamelrennen gehören in der ganzen arabischen Welt zum Nationalsport. Die berühmtesten Rennen Omans findet in Al Fulayj bei Seeb statt. Das träge Aussehen täuscht: Die Top-Kamele können bis zu 60 km/h schnell werden. Im benachbarten Barka finden von November bis April unblutige Stierkämpfe statt.

10.  Von Omans höchstem Berg Jebel Shams (3000 Meter) hat man eine herrliche Sicht über das karge Land. Das Highlight ist der Blick in das 1000 Meter tiefe Tal Wadi Ghul, dem Grand Canyon Arabiens. Der Gipfel ist mit einem Off-Roader über eine holprige Piste zu erreichen. Unser Tipp: Übernachten vor Ort und den Sonnenaufgang bewundern. jebelshamsresort.com

11.  Der Oman ist ein Outdoor-Activity-Paradies. Die Küste des Indischen Ozeans bietet herrliche Tauchspots bei Korallenriffen und Schiffwracks. Im Hadschar-Gebirge kann man nach Herzenslust klettern, wandern, paragliden, abseilen, Höhlen erkunden. Die Wüste ist ein gigantischer Sandkasten für Kameltrekking und 4WD-Abenteuer. Die Hotels helfen bei der Organisation der Trips.

12.  Das ultimative Wüsten-Erlebnis gibt es in den Sharqiya Sands im Nordosten des Landes. Hier kann man auf Sand Ski fahren, unterm Sternenhimmel übernachten, Kamele reiten oder mit einem 4WD seine Fahrkünste ausprobieren. Tipp: Das 1000 Nights Camp bietet Beduinen-Erfahrung in Zelten mit ansprechendem Luxus. www.1000nightscamp.com

13.  Wo Meer auf Sand und Berge trifft, sind traumhafte und menschenleere Strände garantiert. Aber: Annehmlichkeiten wie Duschen, Toiletten, Restaurants gibt es meist nur bei Hotels. Der spektakulärste Strand ist Mugsail Beach bei Salalah mit hohen Klippen, kilometerlangem Sandstrand und unzähligen Flamingos. Tipp: Das kleine Restaurant vermietet romantische Strandhütten.

14.  Oman ist ein Traum für Tierliebhaber. Bei einer Bootstour kann man häufig Delfine und gelegentlich Wale beobachten. Ein absolutes Highlight mit Jööö-Effekt ist die Beobachtung der grünen Meeresschildkröten am Strand von Ras al-Jinz. Im Juli ist Hochsaison der Eiablage. Nur mit geführter Tour möglich. www.rasaljinz-turtlereserve.com

15.  Im Oman gibt es etwa 500 Burgen und Festungen. 1987 wurde die Festung Hisn Tamah in der Oasenstadt Bahla von der Unesco als Weltkulturerbe geadelt. Die traditionell aus getrockneten Lehmziegeln erbaute Festung ist ein gewaltiges Beispiel arabischer Wehrarchitektur. Souvenir-Tipp: Bahla ist berühmt für seine Töpferwaren.

16.  Dhofar im Süden des Oman ist im Sommer ein Regenparadies in der Wüste: Der Khareef, der Südwestmonsoon, bringt Regen, Nebel und einen grün-bunten Pflanzenteppich. Beste Reisezeit: September, wenn die Berge grün, das Wetter aber wieder trocken ist. Die Hauptstadt Salalah besitzt ein sehenswertes Weihrauchmuseum und einen Weihrauch-Souq. Im Hinterland erstrecken sich die Ausläufer der Rub al Khali, der grössten Sandwüste der Welt. Eine Exkursion in die menschenfeindliche Ödnis ist ein unvergessliches Erlebnis. Hotels organisieren Trips.

17.  Skandinavien trifft Orient! Absolutes Highlight der isolierten Musandam-Halbinsel ist eine Fahrt mit einer Dhau, einem traditionellen Holzboot, entlang der zerklüfteten Küste. Die tiefen Einschnitte erinnern an die Fjorde Norwegens. Delfine begleiten das Boot, zur Mittagzeit wird fangfrischer Fisch grilliert – herrlich! Touren können leicht im Hauptort Khasab gebucht werden.

18.  Sich fühlen wie ein Schiffbrüchiger auf einer (fast) einsamen Insel: Die Insel Masirah an der Ostküste liegt fern der Touristenströme. Das hügelige Eiland ist von romantischen Stränden gesäumt, die nur mit einem Geländewagen zu erreichen sind. Tipp: Das perfekte Robinson-Feeling gibt es beim Campen am Strand.

19.  Zu den schönsten Naturerfahrungen Omans gehören sogenannte Wadis - Täler, durch die bei Regen reissende Flüssen sprudeln. Eines der schönsten Wadis ist das Wadi Shab bei Sur. Zwischen steilen Felshängen finden sich, von Palmen umrankt, türkisgrüne Pools, in denen man herrlich schwimmen kann. Mutige nutzen die hohen Felsen als Sprungbrett.

20.  Kardamom, Koriander, Cumin: Die arabische Küche ist reich an herzhaften Gewürzen. Wer sich auf das landestypische Essen einlässt, kann seinen Geschmacksknospen zu ungeahnten Höhenflügen verhelfen. Auf den Teller kommen Rind, Lamm, Ziege und Kamel. Nur Mut, wenn man von den gastfreundlichen Omanis zu einem traditionellen Essen eingeladen wird. Nicht vergessen: Man darf nur die rechte Hand zum Essen benutzen!

Publiziert am 07.07.2015 | Aktualisiert am 11.11.2016
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Prachtvoll: die grosse Sultan Qabus Moschee in Al Ghubrah bei Muscat.
Eine Perle der Natur: das Wadi Shab bei Sur. play
Eine Perle der Natur: das Wadi Shab bei Sur.

Das müssen Sie wissen

Das Sultanat Oman steht im Schatten seiner protzigen Nachbarn, den Vereinten Arabischen Emiraten mit seiner Megacity Dubai und dem aufstrebenden Qatar. Das mag daran liegen, dass sich das Land erst ab 1970 unter dem jetzigen Sultan Qabus ibn Said dem Westen öffnete. Und daran, dass hier nicht so viel Öl aus dem Wüstensand sprudelt, wie sonst wo auf der Arabischen Halbinsel.

Dabei ist der Oman seit Jahrhunderten in Europa präsent: in Form kleiner, gelblicher Harzklumpen. Der Oman zählt zu den bedeutendsten und qualitativ besten Weihrauch-Produzenten der Welt. In früheren Zeiten, als Weihrauch in Europa mit Gold aufgewogen wurde, brachte der Weihrauchhandel unermesslichen Reichtum ins Land. Trotz strategischer Lage als Stützpunkt auf dem Seeweg nach Asien, versank der Oman lange durch seine isolatorische Politik in die Bedeutungslosigkeit.

Heute avanciert das Land mit seinen 3 Millionen Einwohnern zur neuen Top-Destination am Golf. Touristen finden hier ein arabisches Land, das noch viel seines ursprünglichen Zaubers behalten hat. Es bietet für jeden Geschmack das Passende: bezaubernde Strände, gewaltige Natur, Aktivitäten, luxuriöse Hotels, gelebte Traditionen und eine lange Geschichte.

Empfehlenswert ist eine organisierte Tour zu den Highlights des grossen Landes. Aber auch Individualreisende können sich mit einem Mietwagen leicht fortbewegen. Der Oman ist ein sicheres Reiseland. Durch seine starke islamische Prägung sollte man auf einige Verhaltensregeln achten. Das schliesst vor allem Zurückhaltung beim Umgang mit einheimischen Frauen ein, sowie bedeckte Kleidung. Baden im Bikini wird nur an Hotelstränden gerne gesehen.

Hinkommen
Direkt ab Zürich nach Muscat mit Oman Air. www.omanair.com

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4 Kommentare
  • Stefan  Greiner , via Facebook 07.07.2015
    Wunderschönes Land..am besten ab Zürich direkt mit Oman Air fliegen.
  • Timo  Glauser 07.07.2015
    20 Gründe, den Oman zu besuchen. Genau. Und 40 Gründe, den nicht zu besuchen.
    • Bernd  Lehnherr , via Facebook 07.07.2015
      Hr.T.Glauser,das sehe ich nicht ganz so.Ich war waehrend einer Kreuzfahrt,zwar nur 2 Tage in Muskat.Es war sehr schoen und sehr,sehr,sauber.In dieser kurzen Zeit,habe ich dennoch sehr freundliche und nette Menschen kennen gelernt.In einem Bazar,kleidete mich jemand weiss,wie im Oman ueblich ein.Nur meine NIKE-Schuhe verrieten das ich kein Omani bin.Mehrere Omanis fragten,nach meiner Herkuft und ich sagte a.d.Schweiz.Einer umarmte mich und sagte,oh Switzerlnd,verri nice Pipel.obwohl Minar.Ablehnu
    • Edward  Kenway , via Facebook 07.07.2015
      Der Oman ist absolut traumhaft! Auch alleine als Frau kein Problem!
      Der glauser scheint einfach ein kleinkarrierter Mensch zu sein.
      Nur ein Tip. Nach September gehen, wegen dem Wetter