Früher musste man Koffer noch tragen. Dann kamen die Rollkoffer. Die neuste Erfindung muss man nicht mal mehr ziehen.
Hop folgt seinem Besitzer auf Schritt und Tritt – zumindest auf ebenem Boden. Der kleine Rollkoffer ist mit drei Sensoren ausgestattet, die dem Bluetooth-Signal des Smartphones folgen. Gerät der Koffer ausser Reichweite, vibriert das Handy und der Koffer wechselt in den «Verschlussmodus».
Der eingebaute Mikroprozessor steuert zwei Gleisketten, die aus dem Rollkoffer ein Raupenfahrzeug machen. «Noch nie war ein Koffer so leicht zu tragen», lautet der provisorische Werbespruch des Erfinders. Der Name ist vom englischen «Bellhop» (Hotelpage) abgeleitet.
Soviel ist bislang bekannt. Zu kaufen gibt es Hop noch nicht. Man weiss noch nicht einmal, wer ihn erfunden hat. Im Netz kursiert einzig ein Video, das vor allem Wirtschafts- und Tech-Blogs begeistert. Darin wackelt der Koffer aber noch ziemlich stark in der Kurve und macht nicht den Eindruck, als wäre er besonders schnell. (alp)
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