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Auf dem Markt von Marrakesch regiert das pralle Leben, im Hamam wird geträumt: Vier Tage lang lerne ich den Alltag der Marrokaner und das luxuriöse Leben eines Touristen kennen. Die Vielfältigkeit der roten Stadt begeistert. Die Menschen sind lebensfroh, die Eindrücke überwältigend: als wären wir in die Welt von «1001 Nacht» geraten.
Gesehen und mitgemacht Traditionelle Riads, die Altstadt Medina und das Labyrinth der Souks mit ihren wunderbaren Handarbeiten: Die Sinne der Besucherinnen und Besucher werden hier geflutet. Gut, gibts für mich am Morgen im Hotel eine Yogastunde und einen Spa-Besuch, inklusive Hamam. Abends bette ich meinen Kopf auf eines der vier Kissen im Luxushotel La Mamounia.
Erfahren und gelernt Die vier Königsstädte in Marokko: Fes, Rabat, Meknes und Marrakesch tragen die Übernamen blaue, weisse, grüne und rote Stadt. Marrakesch ist die rote Stadt. Die Heimischen sehen es aber anders: Weil in Marrakesch die Bäume und Blumen derart prächtig gedeihen (wegen des Hohen Atlas), bezeichnen sie ihre Stadt auch als grün.
Ausprobiert und genossen Eine Behandlung im traditionellen Hamam steht auf der Must-Liste fast jeden Besuchers – auch auf meiner. Also ab ins Vergnügen. Nach 15 Minuten Dampfbad wird man kühl abgespritzt, auf eine Liege gelegt. Und danach durchgerubbelt. Kein bisschen zärtlich und zurückhaltend. Vielmehr wird man geschrubbt. Das ist etwas grob, aber absolut nötig: Die babyzarte Haut danach ist es wert, etwas auf die Zähne zu beissen!
Fasziniert und aufgenommen Den «World finest»-Titel müssen sich Hotels hart verdienen. Das Luxushotel La Mamounia hats geschafft. Nach dreijährigem Umbau bietet es nun seinen Gästen marokkanisch-traditionellen Luxus. Hier logierten schon Winston Churchill, Nelson Mandela oder die Rolling Stones. Vom Promifaktor lasse ich mich aber kein bisschen blenden und mache mir mein eigenes Bild vom Hotel. Und: Ich flieg fast vom Stuhl. Allein der Hotelpark mit seinen 70000 m2 lässt mein Herz höher schlagen. Ich fühle mich wie Yasmin aus dem Disney Film Aladdin. Sag ich doch: Es ist wie im Märchen, aber real.