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Nein, Herr Üsküdarli wird nicht sagen, in welchem der 15 Zimmer Bill Clinton schlafen wird. Auch die Zimmernummer von Tony Blair, der Ende des Jahres zur selben Zeit im Hotel nächtigt, wird der Manager des Ajia nicht preisgeben. Er schweigt, überlegt und beantwortet die Frage mit einem Lächeln, überlegt wieder, sagt: «Kommen Sie», und schliesst die Tür der Bosporus Pascha Suite auf, «… das jedenfalls ist das Beste des Besten», meint er und lächelt.
Fast 50 Quadratmeter gross, hohe Decken, grosse Fenster, die zu einem riesigen Balkon führen, und vor dem liegt, mächtig, in strahlendem Blau: der Bosporus. Auch die anderen Suiten sind nicht minder beeindruckend, allein der Blick, das Licht, der Geruch der sanften Luft, die durch das geöffnete Fenster dringt. Überwältigend.
Das Ajia ist die Übererfüllung eines Traums von einem Hotel. Das vor 150 Jahren errichtete Gebäude steht weiss, stolz und schön direkt am Bosporus, auf der asiatischen Seite von Istanbul. Wenn man auf der riesigen Terrasse sitzt, dann schwappt das Wasser gegen die Mauer unterhalb der Tische. Zwar ist das Ajia relativ weit vom Zentrum Istanbuls entfernt, doch wer die Stadt kennt, der weiss, dass dies ein Segen sein kann. Und wer möchte, den bringt ein hoteleigenes Boot-Shuttle in einer halbstündigen Fahrt direkt ins Zentrum.