City-Trip an die Donau 10 Dinge, die man in Wien sehen muss

Flotte Walzer, prächtige Schlösser und moderne Kunst: Die Donaumetropole vereint imperialen Prunk mit modernem Esprit. 10 Tipps für Ihren nächsten Trip in die Donaumetropole.

10 Dinge, die man in Wien sehen muss: Die besten Wien Insidertipps play

Das Riesenrad vom Prader ist ein Wahrzeichen Wiens. Der Vergnügungspark feiert 2016 seinen 250. Geburtstag.

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«Wien, Wien, nur du allein, sollst stets die Stadt meiner Träume sein», heisst es in einem Songtext. In der Altstadt ist das der Traum von vergangenen Zeiten. Da klappern die Pferdekutschen über das Pflaster, da tragen die Kellner in den Kaffeehäusern seit jeher schwarz-weisse Uniformen, da tanzen Paare auf den Bällen Walzer wie Prinzessinnen und Prinzen vergangener Monarchien. Jener museale Touch, natürlich bereichert mit modernen Facetten, macht die Metropole zum Sehnsuchtsort von mehreren Millionen Touristen pro Jahr.

Geprägt hat die Stadt – architektonisch wie psychisch – das Adelsgeschlecht der Habsburger, die von 1278 bis 1918 die Macht innehatten. Ursprünglich von der Habsburg im Aargau stammend, gründeten die Habsburger ihr Reich von Wien aus. Ein Reich, das teils grosse Regionen Europas umfasste. Der letzte grosse Glanz, bevor die Habsburger nach Ende des ersten Weltkriegs 1918 vertrieben wurden, war die K.-u.-k.-Monarchie des Grossreiches Österreich-Ungarn. Die heutige Pracht Wiens stammt von ihrer Bautätigkeit jener Zeit: Die Hofburg, die Belvedere-Schlösser und Schloss Schönbrunn sind wahre Juwele. Diese zehn Highlights sollten Sie bei einem Besuch «An der schönen blauen Donau» nicht verpassen:

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Prunk und Glanz: Die Hofburg war das Machtzentrum der Habsburger Monarchen.

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1. Die prunkvolle Hofburg ist seit 700 Jahren DAS Zentrum der Macht in Wien. Bis 1918 regierten die Habsburger von hier ihr gigantisches Reich, heute ist es der Sitz des österreichischen Bundespräsidenten. Berühmtestes Familienmitglied der Habsburger war Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, besser bekannt als Sisi. Die modebewusste Kaiserin war die Stilikone des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Im sehenswerten Sisi-Museum kann man in die Welt der tragischen Monarchin eintauchen. Nicht verpassen: die Schatzkammer und die Kaisergemächer, in denen der Glanz von einst noch lebendig ist.
www.hofburg-wien.at

2. Im Galopp zurück in die Renaissance. Seit 1562 tänzeln, quadillieren und stolzieren die weissen Lipizzaner durch die Reithalle der Spanischen Hofreitschule in der Hofburg. Die Dressurkunst zählt zu den besten der Welt. Tickets für die Vorstellungen sind schwer zu ergattern. Unser Tipp: ein Besuch des morgendlichen Trainings und eine informative Stallführung. www.srs.at

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Wie lebendig: der «Feldhase» von Albrecht Dürer.

Albertina

3. Hasenstall deluxe: Im ehemaligen Stadtpalais von Herzog Albert befindet sich heute das Museum Albertina, weltberühmt für Albrecht Dürers Gemälde «Der Feldhase» aus dem Jahr 1502. Wer auf modernere Kunst steht, findet auch Werke von Monet, Picasso oder Klimt. Und neben all den Weltklasse-Gemälden kann man zudem die habsburgischen Prunkräume bewundern. www.albertina.at

 

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Schloss Schönbrunn ist ein Touristenmagnet.

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4. Absoluter Publikumsmagnet der Touristenströme ist das märchenhafte Schloss Schönbrunn, die Sommerresidenz der Habsburger vor den Toren Wiens. Lust, sich wie ein Kaiser zu fühlen? Seit Ostern 2014 kann man hier in einer 167 Quadratmeter grossen Luxus-Suite wie ein Kaiser nächtigen. Die royale Übernachtung beginnt bei 1400 Euro, kaiserlichen Service gibt es ab 3900 Euro. www.austria-trend.at

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Für manche ein Wohnzimmer: das Wiener Kaffeehaus.

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5. Mögen die amerikanischen Ketten Starbucks und McCafé die Welt erobert haben, das Café wurde in Wien erfunden! Wohnzimmer, Ideenpool, Künstleratelier: das Wiener Kaffeehaus ist eine Lebensform. Seit 2011 sind die Wiener Kaffeehäuser zu Recht Unesco-Weltkulturerbe. Den berühmten Kaffeehaus-Flair gibt es im Café Central, im Griensteidl oder im Cafè Diglas in der Altstadt.

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Eine verkannte Gaumenfreude: das Wiener Schnitzel.

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6. Das Wiener Schnitzel fristet in den Imbissstuben der Welt ein erbärmliches, fetttriefendes Dasein. Völlig zu Unrecht! Das original panierte Kalbssteak ist ein luftig-leichter Hochgenuss. Ganz traditionell isst man das Schnitzel in einer Beisl, einer einfachen Kneipe (zum Beispiel im Gasthaus Steman im 6. Bezirk). Das gold-braune Genusswunder gibt es aber auch in der Michelin-Stern-Variante: mittags im Sternerestaurant Steirereck im Stadtpark. www.steman.at / www.steirereck.at

7. Wien ist einer der lebenswertesten Städte der Welt - wie Umfragen immer wieder zeigen. Dennoch haben die Wiener eine besonders enge Beziehung zum Tod. Der Zentralfriedhof ist der zweitgrösste Gottesacker Europas und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Mit dem Fiaker kann man sich zu den Gräbern von Promis wie Beethoven, Brahms, Curd Jürgens oder der Rocklegende Falco bringen lassen. Und wem das noch nicht reicht, der kann im Wiener Bestattungsmuseum dem Tod auf den Zahn fühlen.

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Sich fühlen wie ein Kaiser: mit dem Fiaker die Altstadt erkunden.

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8. Eine Fahrt mit einem Fiaker, einer zweispännigen Kutsche, durch Wiens Altstadt ist zwar ein reines Touristenspektakel, aber in den altehrwürdigen Gefährten fühlt man sich wie im Wien von Kaiserin Sisi. Standorte finden sich an den touristischen Hotspots in der Altstadt. Tipp: Unbedingt eine grosse Stadtrundfahrt buchen (ca. 40 Minuten).

9. Der Prater, eigentlich Wurstelprater, ist der berühmteste Vergnügungspark des Planeten - nicht zuletzt wegen des ehemals grössten Riesenrads der Welt. Für Familien ist der Prater ein Muss. Übrigens: 2016 wird der Prater 250 Jahre alt! Partygänger und Nachtkatzen finden in unmittelbarer Nähe ein aussergewöhnlichen Club: Die Fluc-Wanne ist ein Tanzschuppen in einer ehemaligen Unterführung. www.prater.at / www.fluc.at

10. Eine Alternative zum Prunk und Protz der Habsburger ist der bunt-schräge Wohnkomplex des exzentrischen Wiener Künstlers Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser (1928 - 2000) im 3. Wiener Gemeindebezirk. Ein Blick ins Innere ermöglicht das Kaffeehaus «Kunst und Café». Im nahen Kunst Haus Wien gibt es eine ständige Ausstellung mit Gemälden des Künstlers. www.kunsthauswien.com

Reise-Tipps

Hinkommen
Von Genf und Zürich direkt mit Swiss und Austrian Airlines.
www.swiss.com / www.austrian.com

Informationen
www.wien.info

 

Publiziert am 31.12.2015 | Aktualisiert am 28.12.2016
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