Ausgehen in Havanna Mojitos, Seafood und sexy Frauen

Havanna boomt - auch kulinarisch. Kubanisch, kreolisch oder spanisch: Was darf es sein? Oder ein Mix aus allem? Restaurant-Tipps für einen Besuch in Kubas Hauptstadt.

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Kuba verändert sich rasant. Nicht nur politisch: Auch auf den Speissekarten tummeln sich Neuigkeiten. Erst seit 2011 dürfen Privatpersonen eigene Restaurants, sogenannte Paladars, eröffnen. Die wenigen staatliche Restriktionen umgehen die findigen Besitzer mit kreativen Ideen - Kubaner sind Lebenskünstler! Was kommt auf den Teller? Vom warmen Karibik-Meer umspült, tummeln sich Doraden, Langusten und sonstiges Meeresgetier in den Töpfen und Pfannen. Keine Sorge: Wer kein Seefood-Fan ist, findet Poulet-Variationen, viele Gerichte aus Schwein- und Rindfleisch und rasige Eintöpfe. ¡buen provecho!

Doña Eutimia
Das kleine, bei Touristen und Einheimischen beliebte Paladar hat nur wenige Tische. Rechtzeitig kommen! Auf der Speisekarte stehen typisch kubanische Gerichte ohne Schnickschnack. Als Beilage gibt es die landestypischen Klassiker: Reis und Schwarze Bohnen, an denen alleine man sich schon satt essen könnte. Unbedingt empfehlenswert. Top Preis-Leistungsverhältnis! Das Eutimia liegt im Zentrum der Altstadt in einer Seitenstrasse neben dem Kathedralenplatz. Callejón del Chorro No.60 C.

Santy
Die Zufahrt zum kleinen Paladar Santy im Stadtteil Jaimanitas ernüchtert: ausgeweidete Autos, schäbige Häuser und streunende Hunde. Doch hinter der hohen Mauer verbirgt sich ein wahrer Geheimtipp. Auf einer überdachten Terrasse sitzt man auf einfachen Hockern direkt an einem Kanal, Fischerboote dümpeln im Wasser, eine Salzbrise weht herbei. Spezialität des Hauses sind Fisch und Meeresgetier in allen Variationen. Zur Vorspeise gibt es einen japanischen Touch: Das Sushi hier ist hervorragend. Was darf es zum Hauptgang sein? Gedämpfter Aal, grillierte Langusten oder Spaghetti mit Oktopus auf galizische Art? Hier kann man nicht falsch liegen. Dazu chilenischer Wein, herrlich! Calle 240A No 3023 esq. 3raC, Jaimanitas.

El Cocinero
Ein Restaurant-Cocktailbar-Hybrid im Stadtteil Vedado für die Jungen und Schönen Havannas. In hohen Räumen einer ehemaligen Fabrik und der weiten Terrasse isst man Seefood-Variationen und saftige Steaks. Das Highlight liegt allerdings eine Etage höher: Auf der Dachterrasse, überragt von einem Backstein-Kamin, klingt der Tag bei mehreren Mojitos aus. Der kubanische Cocktail-Klassiker besteht aus Rum, Limettensaft, Minze, Rohrzucker und Soda. Calle 26 e/ 11 y 13,Vedado.

Havana Queens
Bei Havana Queens gibt es Tanz und Tafelfreuden. Das Essen ist keine Offenbarung, die etwa zweistündige Tanzshow der Gruppe Havana Queens garantiert dennoch einen besonderen Abend. Die gelernten Tänzerinnen und Tänzer zaubern eine rasante Performance aus klassischem Ballett, Flamenco, Break Dance und dem Nationaltanz Salsa auf die Bühne. Centro Asturiano, Alt-Havanna.

Le Chansonnier
Das Paladar in Stadtteil Vedado ist in einer ehemaligen Villa untergebracht. Die etwa fünf Meter hohen Räume sind mit originalen Kunstwerken und massiven Kronleuchtern geschmückt. Aus der Küche kommt Internationales. Zu empfehlen sind das Kaninchen in Rotweinsauce und die Ente. Nach dem Dinieren in edlem Ambiente geht der Tag im nahe gelegenen Hotel Nacional bei einem Cocktail-Schlummi ebenso nobel zu Ende. Calle J No. 257 e/ Línea y 15, Veddao.

Publiziert am 04.05.2015 | Aktualisiert am 28.12.2016
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Auf dem Weg zu den Paladars kommt man an Autos in den verschiedensten Zuständen vorbei. Christian Bauer

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2 Kommentare
  • Rolf  Gisler , via Facebook 06.05.2015
    Kuba wird vor die Hunde gehen, sobald die Welle der primitiven Partyreisenden die Insel erfasst.
  • Marc  Heusser aus Zürich
    05.05.2015
    Neue Tips offenbar nicht willkommen, obwohl zB in Tripadvisor besser klassiert als alle erwähnten ausser Doña Eutimia. Schade. So verkommt der Artikel zur Reklamesendung für ein Kuba, das am verschwinden ist, für das es sich nicht mehr lohnt hinzugehen.