Ferien-Tipps Chaos adieu, Erholung ahoi!

  • Publiziert: 14.07.2011, Aktualisiert: 17.01.2012
  • Von Nathalie Bravaccini

Am Strand, in der Stadt, auf der Wiese: Eine Reise will gut geplant sein. Ansonsten drohen die sehnlichst erwarteten Ferien eine Katastrophe zu werden.

Erkunde die Stadt: 3 bis 7 Tage

Wichtig bei einem Städtetrip: Kamera nicht um den Hals hängen, statt zum Rucksack lieber zur Umhängetasche greifen und, damit die Tarnung nicht an der ersten Kreuzung auffliegt, Stadtplan sowie Reiseführer aufs Handy laden. Auch hilfreich: Landessprache beherrschen. Städtetrips sollen mindestens drei Tage, aber höchstens sieben Tage dauern. Sie brauchen ja nicht jede Sehenswürdigkeit zu besuchen, denn nicht alle sind reizvoll oder spannend. Etwa die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen – lächerlich klein. Männeken Piss in Brüssel – noch kleiner. Und auch die Wall Street ist nur ein kleines, langweiliges, ödes Strässchen.

Wildnis erleben: Vorbereitung ist alles

Das Allerwichtigste beim Zelten ist eine vollständige und funktionierende Ausrüstung. Beim Campieren ist man nämlich anfällig für Katastrophen. Ein paar Tipps: Bauen Sie Ihr Zelt zumindest einmal vor dem Ausflug auf. Dann brauchen Sie ein paar wichtige Dinge, auf die das normale Grossstadtkind nicht unbedingt von selber kommt: eine Taschenlampe und ausreichend Ersatzbatterien (spätestens beim ersten Toilettengang wird Frau sich freuen). Kühlboxen, denn nichts schmeckt ekliger als warmes Bier. Eine gute Karte der Gegend, damit man unter anderem weiss, wo man einkaufen kann, und eine Wanderkarte für lokale Sehenswürdigkeiten.

Relaxt am Strand: Einsam oder wild

Welche Art von Badeferien sollen es denn sein? Damit Sie am Ende Ihrer Ferien nicht enttäuscht sind, machen Sie sich ausreichend Gedanken darüber. Einsame Idylle am Strand, wilde Beachpartys oder Wakeboarden und Kiten? Wenn Sie das erst einmal wissen, ist der grösste Teil der Planung schon gemacht. Ganz wichtig: Junge Reisende lassen sich bei den Hotels gerne mal über den Tisch ziehen. Damit Sie bei Ihrer Ankunft keine Kakerlaken erwarten, checken Sie zuerst im Internet möglichst viele Bewertungen ab. Wer in der Fremde nicht gleich als Tourist auffallen will, soll sich gefälligst eincremen. Tomatengesichter will niemand sehen.

Reise-Tipps

Für Spontane
«Blacktomato», eine junge Reiseagentur, hat die Reiseziele unter anderem nach Bedürfnissen sortiert: «Muss verschwinden», «Freiheit» oder «Erholung». Wer sich um nichts kümmern will, drückt «Panikbutton».
www.blacktomato.co.uk

Für Sparsame
Wer mehr sucht als ein Bett mit Frühstück und dafür wenig zahlen will, wird hier fündig. Mehr als 2700 Gastfamilien in über siebzig Ländern bieten hier Zimmer mit Rundumversorgung an.
www.homestayweb.com

Für Faule
Nie wieder einen Reiseführer mitschleppen. Zielort eingeben und sich vom Angebot an Hotels, Museen, Restaurants und Clubs aussuchen, was einem gefällt. Danach aufs Handy laden.
www.stay.com

Für Chaoten
Sprachaufenthalt geplant und noch kein Zimmer gefunden? Auf «Craigslist» werden in ganz Europa Zimmer wochen- oder monatsweise angeboten, und das zu einem guten Preis.
www.craigslist.com

Für Vergessliche
Aus den Ferien zurück und vergessen, Ihrer Familie oder Freunden eine Postkarte zu senden? Kein Problem. Ferienort eingeben und eine echte Postkarte einfach nachsenden.
www.move-your-card.com

Für Backpacker
Road-Trip mit Freunden geplant, aber noch keine preiswerte Unterkunft gefunden? Auf «hostelclub» gibts jede Menge Hostels und andere günstige, gute Absteigen.
www.hostelclub.com

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