
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Klettern in der Antarktis? Kein Zuckerschlecken. (ZVG)
Auf Queen Maud Land in der Antarktis ragen schwindelerregend hohe Granitzähne aus dem Eismeer. Und genau dort gelangen Stephan Siegrist jetzt zwei Erstbesteigungen.
Zusammen mit den bekannten deutschen Brüdern Alexander und Thomas Huber bezwang der 36-Jährige bei Temperaturen von bis zu minus 52 Grad Celsius den 800 Meter hohen Holtanna. Für die Besteigung des «Hohlen Zahns» brauchten die drei Extremsportler drei Wochen. «Teilweise war es eine richtige Schinderei», meint Siegrist rückblickend.
Nur zwei Wochen später meisterten Siegrist und die Huber-Brüder eine weitere Herausforderung: den Ulvetanna, zu Deutsch «Wolfszahn», der mit seiner über 1000 Meter hohen, aalglatten Wand zu den grössten Hindernissen der Antarktis zählt.
Nach über zwei Monaten auf Expedition ist Siegrist wieder gesund zurück im Berner Oberland. Die wenigen kleinen Blessuren treten angesichts der intensiven Eindrücke aus dem Ewigen Eis in den Hintergrund. Doch über den wiedergewonnen Komfort ist Siegrist nicht unglücklich: «Nach 64 Tagen auf Expedition ist es toll, wieder zuhause unter einer warmen Dusche zu stehen.» (SDA/gsc)
play
So sieht es aus, wenn Stephan Siegrist mal ein bisschen rumhängt. (ZVG)