
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Bis zu 25 % aller Kinder zwi-schen 3 und 10 Jahren werden von sogenannten Wachstumsschmerzen geplagt, die unangenehm, aber harmlos sind. Die Beschwerden treten stets abends oder nachts auf, fast immer an den Beinen, und dauern zwischen 15 Minuten und einer Stunde.
Äusserlich fällt nichts auf, man sieht weder eine Rötung, Schwellung noch einen Ausschlag. Die Körpertemperatur ist normal. Am nächsten Morgen sind die Schmerzen wie weggeblasen und die Kinder springen wieder putzmunter herum. Viele Kinder leiden zwei- bis dreimal im Jahr während Wochen an den Schmerzattacken.
Es gibt aber einiges, was Sie gegen die Beschwerden tun können: Massieren Sie die schmerzenden Stellen sanft mit einer Hautcreme oder Lotion. Eine Heilsalbe ist nicht notwendig.
Anders als bei ernsten Erkrankungen empfinden Kinder mit Wachstumsschmerzen eine Massage der betroffenen Partien als angenehm. Zusätzlich können Sie Wärme anwenden, zum Beispiel indem Sie einen warmen Wickel anlegen. Dann lesen Sie Ihrem Sohn eine Geschichte vor oder singen gemeinsam mit ihm; das sorgt für Ablenkung. Oder Sie ermuntern Ihren Kleinen zu einer leichten Beingymnastik, bei der vor allem die Wadenmuskulatur gedehnt wird. Sie können ihn auch im Bett Luftvelo fahren lassen. Wenn er sich auf die Bewegungen konzentriert, wird er ebenfalls abgelenkt und nimmt die Schmerzen weniger wahr.
Wenn die Schmerzen besonders stark sind, kann ein Schmerzmittel gegeben werden. Fragen Sie Ihren Arzt nach einem Präparat für Kinder. Hilfe bietet auch die Homöopathie an: Das klassische Mittel gegen Wachstumsschmerzen ist Calcium phosphoricum.