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Shoppen ja, aber mit einem Budget.
(AP)Deine Lust am Shoppen ist nicht tragisch, liebe Mia, da du ja keine andere Sucht hast, wie du schreibst. Kaufsüchtige leiden oft noch an einer Alkoholsucht oder an Essstörungen. Sie sind Meister im Vertuschen ihrer Krankheit und mit der Zeit wird der Leidensdruck so gross, dass sie depressiv werden. Es scheint mir, dass dein übertriebenes Geldausgeben eine kleine Flucht aus dem Alltag ist, sonst könntest du nicht so offen darüber schreiben. Also suchen wir einen Weg, wie du deine Samstage überbrücken kannst ohne teure Shoppingtrips und ohne Sparfrust.
Plane für nächsten Samstag einen Stylingnachmittag mit deiner besten Freundin. Dabei durchstöbert ihr deinen Kleiderschrank. Und ihr entscheidet zusammen, welche Stücke dir gut passen und was in der Kleidersammlung landet. Und falls dir noch etwas fürs perfekte Outfit fehlt, dann mach dir einen Budgetplan. Nächsten Frühling sind spitze Pumps wieder in. Es lohnt sich also in ein Paar, das zu allem passt, zu investieren. Sobald du wieder bei Kasse bist, suchst du dir Pumps, die maximal 75 Franken kosten.
Liebe Mia, du bist jetzt eine flotte Schnäppchenjägerin. In deinem Geldbeutel stecken genau 75 Franken. Keine Kreditkarten! Gib monatlich maximal 300 Franken für Kleider aus. Das bedeutet, jeden Samstag 75 Franken – das macht gute Laune und du musst nicht auf dein liebstes Hobby verzichten.
Schicken Sie Ihre Fragen per E-Mail an: franca.siegfried@ringier.ch oder per Post: Franca Siegfried, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich
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