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Sie haben durchaus Möglichkeiten, einem erneuten Brustkrebs (Mammakarzinom) entgegenzuwirken: indem sie beispielsweise allfälliges Übergewicht abbauen, mehrheitlich auf Alkohol verzichten und das Rauchen ganz sein lassen. Denn Untersuchungen zeigten, dass solche Faktoren in der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle spielen können. Und Frauen, bei denen erfolgreich ein Brustkrebs behandelt worden ist, das Risiko einer Erkrankung der anderen Brust mindern, wenn sie diese Faktoren berücksichtigen.
Verzichten Sie auf Zigaretten und Alkohol
Denn es ist leider tatsächlich so: Bei Frauen mit diagnostiziertem Brustkrebs besteht ein höheres Risiko, später auf der gesunden Seite an einem Mammakarzinom zu erkranken. Das zeigt der Vergleich mit Frauen, die nie Brustkrebs hatten: Deren Risiko ist kleiner, je ein Mammakarzinom zu bekommen.
Besonders ungünstig sind Rauchen und Alkoholkonsum. Falls Sie rauchen oder regelmässig (täglich) Alkohol konsumieren: verzichten Sie ganz auf beide Genussgifte. Sie tun sich damit wirklich gute Dienste.
Sport mindert das Krebsrisiko
Davon profitieren auch andere Organsysteme wie Lunge, Leber und das Herz-Kreislauf-System. Sollten Sie zusätzlich regelmässig Sport treiben, vermindert sich das Risiko nochmals. Sämtliche Tipps helfen, generell Brustkrebs vorzubeugen.
Was das Übergewicht betrifft: Vor allem überschüssige Kilos bei einem Body Mass Index (BMI) von über 30 scheinen eine Rolle zu spielen. Etwas Speck auf der Hüfte ist aber kein Risikofaktor für die Entstehung von Brustkrebs! Ausserdem empfehle ich Ihnen, die gesunde Brust alle zwei bis drei Monate selbst gut abzutasten und sich regelmässig einer Brustkontrolle bei Ihrem Arzt zu unterziehen.