Neue Studie Urinstrahl verrät Prostata-Probleme

Pinkeln Sie im hohen Bogen, liebe Herren? Wenn nicht, könnte das laut britischen Forschern auf Schwierigkeiten mit der Prostata hinweisen.

  • Publiziert: 18.10.2012
play Hat definitiv keine Schwierigkeiten mit der Prostata: das Manneken Pis in Brüssel. (Thinkstock)

Die Form und der Druck des Urinstrahls können anzeigen, wie es um die Prostata bestellt ist. Das behaupten Wissenschaftler der Universität von London. Ist die Prostata nämlich vergrössert, drückt sie auf die Harnröhre. Dadurch wird es schwieriger, Wasser zu lassen. In der Folge nimmt der Druck des Urinstrahls ab und damit geht auch dessen klassische Bogenform flöten.

Um herauszufinden, ob Männer fähig sind, Prostata-Probleme an ihrem eigenen Strahl abzulesen, verpflichteten die Forscher 120 Versuchskaninchen. Und tatsächlich: Den Probanden gelang es, alleine durch Begutachten ihres Strahls passable Einschätzungen vorzunehmen.

Also schauen auch Sie künftig genau hin, wenn Sie mal müssen, werte Herren. Und wenn etwas verdächtig aussieht: Ab zum Urologen. So heisst nämlich der Arzt, der sich um die entsprechenden Probleme kümmert. (gsc)

Beliebteste Kommentare

  • jürg  frey , teufen
    Na ja, das mit dem Strahl weiss doch schon jeder und nicht erst seit heute. Aber man muss auch sagen, dass gewisse Medikamente, vor allem Psychopharmaka das gleiche Problem als Nebenwirkung verursachen können. Sogar recht oft! Mühsam. Hoffentlich geht bald etwas in der Forschung gegen das Prostatawachstum. Oder gehts so langsam weil Ärzte gerne operieren und für die Studis und angehenden Mediziner " Versuchskandidaten " brauchen?
  • Walter  Zimmermann , Jona
    Eigentlich eine alte Weisheit. Für jeden Arzt klar, nicht nur für den Urologen. Nur, wenn bei einem Mann mit 70 der Strahl schwächer ist als mit 20, ist das irgendwie selbstverständlich. Was sagte mir ein Grieche: "Mit 20 konnte ich in der Nacht noch mehr als einmal Sex haben, mit 60 nicht mehr." Vermutlich haben die "Wissenschaftler" für Ihre "Erkenntnis" noch viel Geld kassiert!!
    • 18.10.2012
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Alle Kommentare (4)

  • Annemay  Ruhstaller
    ...und für diese Entdeckung bekommen sie wohl bald den Nobelpreis! Das wussten doch schon unsere Eltern vor 50 Jahren! - Ein Beispiel mehr, wie in der EU Forschungsgelder verschwendet werden!
    • 19.10.2012
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  • Walter  Zimmermann , Jona
    Eigentlich eine alte Weisheit. Für jeden Arzt klar, nicht nur für den Urologen. Nur, wenn bei einem Mann mit 70 der Strahl schwächer ist als mit 20, ist das irgendwie selbstverständlich. Was sagte mir ein Grieche: "Mit 20 konnte ich in der Nacht noch mehr als einmal Sex haben, mit 60 nicht mehr." Vermutlich haben die "Wissenschaftler" für Ihre "Erkenntnis" noch viel Geld kassiert!!
    • 18.10.2012
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  • Zwahlen  Rudolf , via Facebook
    Täglich eine Portion Kürbiskerne Hilf auch sehr gut und dauerhaft.
  • jürg  frey , teufen
    Na ja, das mit dem Strahl weiss doch schon jeder und nicht erst seit heute. Aber man muss auch sagen, dass gewisse Medikamente, vor allem Psychopharmaka das gleiche Problem als Nebenwirkung verursachen können. Sogar recht oft! Mühsam. Hoffentlich geht bald etwas in der Forschung gegen das Prostatawachstum. Oder gehts so langsam weil Ärzte gerne operieren und für die Studis und angehenden Mediziner " Versuchskandidaten " brauchen?

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