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Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems, vor allem im Alter. Dabei gehen Nervenzellen in bestimmten Regionen des Gehirns allmählich zugrunde, aus meist unbekannter Ursache kommt es dort zu einem Mangel an Dopamin. Dieser Botenstoff im Gehirn übermittelt vereinfacht gesagt Befehle von einer Nervenzelle zur anderen.
Als Folge dieses Mangels sind die Steuerung und der Ablauf der Bewegungen gestört und es kommt zu den typischen Symptomen von Parkinson: verlangsamte Bewegungsabläufe, Muskelsteifheit und Zittern.
Die Betroffenen haben also praktisch immer Probleme beim Gehen. Sie sind nur noch in der Lage, kleine Schritte machen, und die Bewegungsabläufe sind nicht mehr flüssig. Manchmal ist es den Patienten auch gar nicht möglich, einen Schritt überhaupt zu beginnen, so dass sie wie angewurzelt stehen bleiben. Typisch ist auch, dass beim Gehen die Arme nicht mehr mitschwingen. Diese Probleme erhöhen zusammen mit den oft zusätzlich vorhandenen Gleichgewichtsstörungen das Sturzrisiko. Darum haben Parkinson-Kranke etwa ein erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen.
Geh-Übungen stellen eine Möglichkeit dar, die Koordination und Bewegungen der Beine zu verbessern. So kann zum Beispiel schon ein einfaches Laufbandtraining dazu beitragen, dass Parkinson-Patienten wieder besser und stabiler gehen können: Die Gehgeschwindigkeit, die Schrittlänge und auch die Gehstrecke verbessern sich deutlich, wie eine aktuelle Analyse von mehreren Studien gezeigt hat.
Sie könnten also Ihren Vater in einem Fitnesscenter für ein Laufbandtraining anmelden. Wenn er dort mindestens dreimal pro Woche trainiert, können Sie durchaus mit einer Verbesserung seiner Gehfähigkeit rechnen. Und als weiterer positiver Effekt nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass er unglücklich stürzt und sich dabei verletzt.