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Männer, die unter chronischer Schlaflosigkeit leiden und nur kurz schlafen, haben ein viermal höheres Sterberisiko als Geschlechtsgenossen, die keine Schlafstörung haben und mindestens sechs Stunden schlafen. Das haben Forscher des «Pen State College of Medicine» und des «Hershey Medical Center» in Hershey im US-Bundesstaat Pennsylvania herausgefunden. Bei Frauen konnte der gleiche Negativ-Effekt nicht nachgewiesen werden. Der genaue Grund ist den Forschern noch ein Rätsel.
Die Wissenschaftler untersuchten 1000 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und 741 Männer mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren. Und das über einen Zeitraum von 10 (Damen) respektive 14 Jahren (Herren). In dieser Zeit starben 103 Frauen und 145 Männer. Bei den Männern betrug die Sterberate bei den Normal-Schläfern 9,1 Prozent, bei den chronisch Schlaflosen 51,1 Prozent! Die Studie wurde im Magazin «Sleep» veröffentlicht.
Gemäss einer Empfehlung der amerikanischen Akademie für Schlafmedizin sollten Erwachsene sieben bis acht Stunden pro Tag schlafen, damit sie am Tag ausgeruht und frisch sind. (gsc)
Nicht jeder Mann kann so gut schlafen wie dieser Herr – und das ist gefährlich.- Reuters