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Ein dicker Bauch ist nicht schick, sondern gesundheitsgefährdend. (bab.ch)
Fettig essen ist in diesem Fall zwingend. Salami, Ei, Palmfett und Ruchbrot. Zu diesem regelmässigen Testfrühstück lädt die Forschungsanstalt Agroscope und das Inselspital ausschliesslich Männer mit einem Body Mass Index (BMI) über 30 ein.
Also mästet man Männer für die Wissenschaft? «Das sind bereits adipöse Menschen», erklärt Flurina Schwander von Agroscope. Geht man von einer Grösse von 1,80 m aus, wiegen die Männer zwischen 97 kg (BMI = 30) und 145 kg (BMI = 45).
20 fettleibige Männer nehmen an dieser Ernährungsstudie teil. In den sechs Stunden nach dem üppigen Frühstück bleiben die Probanden im Inselspital und dürfen nichts mehr essen.
Schwander: «Erlaubt sind hingegen Surfen im Internet oder Arbeiten am PC. Einfach alles, was den Körper nicht besonders anstrengt.»
Danach werden bei den Männern Insulinwerte, Blutfett und der Glukosegehalt im Blut gemessen.
Sinn des fetten Frühstücks ist Hilfe für Dicke. Das «Salami-Zmorge» ist Teil der Ernährungsstudie der Forschungsanstalt Agroscope und der Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung des Inselspitals Bern.
Sie wollen herausfinden, wie man adipösen Menschen am Besten helfen kann.
Das Geschäft mit Fettleibigen ist hart umkämpft. Pharmafirmen buhlen um neue Erkenntnisse. Denn Adipositas kann Bluthochdruck, Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und psychische Beschwerden hervorrufen. Dementsprechend gross ist das Geschäft mit Schlankheitsmitteln, Appetithemmern und weiteren Medikamenten.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht inzwischen von einer Fettsuchtepidemie, die ebenso bekämpft werden muss.
Die Salami-Test-Ergebnisse aus Bern sollen Ende Jahr veröffentlicht werden.
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