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Hamburger von der Fast-Food-Kette sind ein Absteller für die Spermien. (Anton J. Geisser)
Fruchtbarkeits-Spezialisten der Universität Harvard (USA) und der Universität Murcia (Spanien) haben die Spermien von Hunderten von Männern im Alter zwischen 18 und 22 Jahren untersucht.
Vor der Studie stellten sie sicher, dass die Teilnehmer in guter körperlicher Verfassung waren und keine Probleme vorlagen, die sich negativ auf das Fortpflanzungssystem hätten auswirken können. Alle Probanden führten über Monate hinweg ein Essenstagebuch.
Bei der Auswertung zeigte sich, dass diejenigen, die sich häufig mit Junk-Food verpflegten, eine schlechtere Spermienqualität aufwiesen als diejenigen, die sich gesünder ernährten. Sogar wenn die Männer ein gesundes Gewicht hatten und Sport trieben!
Am besten schnitten die Spermien der Studienteilnehmer ab, die Vollkornprodukte, viel Gemüse und Fisch assen.
Schuld an der Samenzellen-Misere der Junk-Food-Fraktion sind die sogenannten Transfette. Sie kommen in industriell produzierter Nahrung vor und werden benutzt, um den Geschmack von Esswaren auf billige Weise zu verstärken. Man findet sie nicht nur in Pommes Frites und anderen frittierten Nahrungsmitteln, sondern auch in industriell verarbeitetem roten Fleisch (wie Hamburger), in Chips, Biskuits und Kuchen. (gsc)