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Zwar führt der Genuss von Alkohol durchaus zu einem wohligen Gefühl der Wärme, wie die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) erklärt. Das liegt aber daran, dass die Haut stärker durchblutet wird weil der Alkohol die Blutgefässe erweitert. Und das sei tückisch, da draussen in der Kälte die Wärme schnell verloren gehe.
Doch damit nicht genug. Was für den Körper gilt, ist auch bei Seele und Geist der Fall: «Alkohol gegen den Winterblues ist eine schlechte Idee», schreibt die SFA. Zwar könne Alkohol negative Empfindungen dämpfen und subjektiv für ein wohliges Gefühl sorgen. Doch der Eindruck täusche. «Nach kurzer Zeit ist das Stimmungstief wieder da – oft umso stärker.»
Deshalb empfiehlt die SFA Mass zu halten: Für Männer gilt – im Winter wie im Sommer – zwei Glas pro Tag genügen. Frauen sollten maximal ein Glas zu sich nehmen.
Besser als Alkohol seien für die gute Laune ohnehin feines, ausgewogenes Essen, Bewegung im Freien oder die Gesellschaft anderer Menschen, so die SFA. Und gegen die Kälte Saunagänge. Wer sich schlecht fühlt und deswegen Alkohol konsumiert, riskiere hingegen «immer häufiger und mehr zu trinken». (SDA)