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Festtags-Menüs können tatsächlich unliebsame Folgen haben – nämlich eine Infektion mit Campylobacter-Bakterien. Dieser Erreger verursacht schwere Durchfallerkrankung mit Fieber und Krämpfen im Unterbauch und tritt in den letzten Jahren immer häufiger auf.
Nach den Festtagen zum Jahreswechsel lässt sich tatsächlich eine Zunahme der Infektionen beobachten – weil oft Fondue Chinoise oder Fondue Bourguignonne serviert werden. In beiden Menüs kommt rohes Fleisch zum Einsatz – und genau darin können die leidigen Campylobacter-Bakterien lauern, insbesondere im Geflügelfleisch.
Passt man bei der Zubereitung dieser Speisen nicht auf, kann man sich rasch eine Infektion mit den Durchfallerregern holen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat einige wichtige Hygieneregeln zum Thema erstellt: Für die Zubereitung von Pouletfleisch und anderen Lebensmitteln (z.B. Salate) sollte man separate Schneidbretter verwenden und die Küchenutensilien nach jedem Einsatz gründlich mit Warmwasser und Reinigungsmittel waschen und an der Luft trocknen lassen oder mit einem sauberen Tuch oder Haushaltpapier abtrocknen. Verwenden Sie nie dieselben Utensilien für gekochte und rohe Lebensmittel. Vergessen Sie auch nicht, nach dem Kontakt mit rohem Fleisch die Hände gründlich zu waschen.
Rohes Fleisch und Fleischsaft dürfen nie in Kontakt mit genussfertigen Speisen kommen. Dabei hilft das «Zwei-Teller-Prinzip»: Nie den gleichen Teller für rohes und fertig zubereitetes Fleisch benutzen. Und legen Sie das rohe Fleisch nicht auf den gleichen Teller wie Saucen oder Beilagen.
Pouletfleisch sollte man immer vollständig durchgaren. Es hat dann keine roten Stellen und auch keinen roten Fleischsaft mehr.
Befolgt Ihre Mutter diese Regeln, können Sie und Ihre Familie das Festtagsessen in vollen Zügen geniessen – ohne unliebsame Nachwirkungen.