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Man(n) könnte einfach auch weniger Bier kippen. Aber britische Boys halten das für eine Schnaps-Idee. Und so gehen sie lieber zum Onkel Schönheits-Doktor und lassen sich von ihm ihren «Bier-Busen» entfernen.
Laut der britischen Gesellschaft der Schönheitschirurgen stieg im Jahr 2009 die Quote solcher Eingriffe um 80 Prozent. Konkret liessen sich 581 Briten die Oberweite richten. Damit übersteigt im Reich der Queen die Zahl der Männer, die eine Brustverkleinerung wünschen, die Zahl der Frauen, die sich ihren Busen vergrössern lassen wollen!
Günstig ist die künstliche Verschönerung aber nicht: Wer das Hopfen-Holz vor seiner Hütte entfernt haben will, muss 2000 Pfund, sprich rund 3400 Franken hinblättern.
Doch warum unterziehen sich die Herren der Schöpfung überhaupt einer «Brust-Reduktion» anstatt die Figur-Verformung mit Fassung zu tragen? Ein Sprecher der britischen Gesellschaft der Schönheitschirurgen zum «Guardian»: «Heutzutage ist der Druck, sich in Form zu bringen, gross. Die Schönheitspflege für Herren nimmt zu, und grosse Modehäuser werben mit halbnackten Männern wie David Beckham.» (gsc)
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Wächst mit dem Bierdurst die männliche Brust, gehen die Engländer zum Arzt. Aber nicht aus gesundheitlichen, sondern aus ästhetischen Gründen. (Reuters)