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Die von Ihnen beschriebenen Symptome sind bekannte Nebenwirkungen der Antihormonbehandlung, durch die in Ihrem Körper ein Östrogenmangel entsteht, ähnlich wie in der Menopause. Da diese Behandlung bei Patientinnen mit hormonabhängigem Brustkrebs in der Regel über einen Zeitraum von fünf Jahren empfohlen wird, können die unerwünschten Wirkungen die Lebensqualität sehr beeinträchtigen und dazu führen, dass die Frauen die Tabletten nicht mehr einnehmen.
Akupunktur kann gegen Depressionen helfen
Eine aktuelle Studie hat nun gezeigt, dass Akupunktur hier Linderung verschaffen kann, wenn man keine zusätzlichen Medikamente einnehmen will. Die untersuchten Patientinnen erhielten zwölf Wochen lang entweder ein Antidepressivum oder eine Akupunkturbehandlung und wurden ein Jahr lang weiter beobachtet. In beiden Gruppen konnten die Forscher einen Rückgang der Hitzewallungen und der depressiven Symptome sowie eine Verbesserung der psychischen Verfassung feststellen.
Zudem berichteten die mit Akupunktur behandelten Patientinnen, dass sie sich gesünder und fitter fühlten. Und in der Akupunktur-Gruppe wurden – im Gegensatz zur Medikamenten-Gruppe – keine Nebenwirkungen beobachtet. Das zeigt laut den Forschern, dass Akupunktur bei der Behandlung der unerwünschten Wirkungen der Antihormonbehandlung bei Brustkrebs ebenso wirksam ist wie die medikamentöse Therapie mit einem Antidepressivum.
Viel frische Luft und keinen Alkohol
Neben der Akupunktur gibt es auch weitere Massnahmen, die Ihnen bei Hitzewallungen Erleichterung verschaffen können: Gehen Sie viel an die frische Luft und meiden Sie Alkohol, Kaffee und scharf gewürztes Essen. Nachts kann das Tragen von leichter Kleidung Linderung bringen. Und auch Entspannungstechniken können helfen.
Einen guten Akupunktur-Arzt finden Sie im Internet auf www.akupunktur-tcm.ch, einen qualifizierten Akupunktur-Therapeuten unter der Adresse www.emindex.ch