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Wer nicht live dabei sein kann, will wenigstens am Fernseher miterleben, wie die Cuches, Jankas, Ammanns oder Colognas Medaillen holen. Und das, bitteschön, in HD-Qualität! HD bedeutet «High Definition Television», auf gut Deutsch hochauflösendes Fernsehen. Die Bildqualität von HD-Sendungen ist dank der höheren Bildauflösung um Längen besser als diejenige des herkömmlichen Fernsehens.
Auch die TV-Anstalten haben für die Olympischen Spiele aufgerüstet. Die deutschen Sender ARD und ZDF gehen mit «Vancouver» Schritt für Schritt zum HD-Regelbetrieb über. Und auch das Schweizer Fernsehen sendet während den 17 Olympia-Tagen rund 300 Stunden direkt und zeitversetzt aus Vancouver, zum grossen Teil in bester Bildqualität.
Wer Bilder in bester Qualität geniessen will, braucht nicht nur einen HD-tauglichen Fernseher, sondern auch ein Empfangsgerät, sprich eine Set-Top-Box, welche die digitalen Fernsehsignale aufbereitet.
Fernsehgeräte der neuesten Generation haben das HDTV-Empfangsteil teilweise bereits eingebaut, was aber noch keinen reibungslosen Empfang garantiert. Viele Anbieter verschlüsseln das Fernsehsignal, und die Entschlüsselung funktioniert nur mit der vom Anbieter gestellten Set-Top-Box. Fernsehzuschauer, die von Olympia keine einzige Minute verpassen wollen, können mit dem Recorder der Set-Top-Box die Sendungen aufzeichnen.
Preislich liegen die beiden grossen Provider beim Fernsehangebot in HD-Qualität auf vergleichbarem Niveau. Bei Cablecom kostet es 52.25 Franken monatlich, bei Swisscom 31.25 Franken. Das Swisscom-Angebot setzt allerdings einen Telefonanschluss voraus, der monatlich mit mindestens 25 Franken zu Buche schlägt.