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Die Teuerung nagt am Wert der Ersparnisse. Deshalb machen Sie sich absolut zu Recht Gedanken, wie Sie Ihr Vermögen schützen können. Zurzeit sinken die Preise zwar. Doch früher oder später werden wir wieder Inflation haben.
Da liegt es nahe, inflationsgeschützte Obligationen zu kaufen. Wenn die Inflation zum Beispiel 5 Prozent beträgt, muss ihr Nennwert um gleich viel aufgestockt werden. Die Rückzahlung am Ende der Laufzeit erfolgt mit einem Aufschlag, der genau die Inflation während dieser Laufzeit ausgleicht.
Wer normale Anleihen kauft, wird über den Zins entschädigt
Trotzdem haben inflationsgeschützte Obligationen auch einen Nachteil. Ihr Zins ist tiefer als bei gewöhnlichen Oblis, zum Beispiel 1,25 Prozent statt 2,75 Prozent. Die Käufer normaler Anleihen sind ja nicht so dumm, dass sie auf eine Entschädigung für die Inflation verzichten würden. Sie erhalten sie über den höheren Zins statt über die Aufstockung des Nennwerts.
Was ist vorteilhafter? Je nachdem. Kommt es zu einer Inflation, die höher ist, als der durchschnittliche Anleger meinte, fährt man mit inflationsgeschützten Anleihen besser. Kommt es zu einer tieferen Inflation, als der durchschnittliche Anleger annahm, schneiden normale Oblis besser ab.
Rechnen Sie mit einer satten Teuerung, sind geschützte Oblis gut
Zurzeit sind die Inflationserwartungen «im Markt» nicht hoch. Wenn Sie persönlich hin-gegen mit einer satten Teuerung rechnen, sind für Sie inflationsgeschützte Oblis interessant. Dabei würde ich nicht einzelne Titel, sondern Fonds kaufen. Leider sind diese Fonds, soweit sie in Schwei-zer Franken ausgegeben werden, teuer.
Jährliche Verwaltungskommission: etwa ein Prozent.
Gegen Inflation schützen auch reale Vermögenswerte. Zum Bei-spiel Immobilien. Da empfehle ich den breit diversifizierten Schwei-zer Immobilienfonds Immit.