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Das «normale» Vorsorgekonto wirft derzeit rund 2 Prozent Zins ab. Neue Einlagen kann man vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das erhöht die Rendite deutlich. Wer eine noch höhere Rendite erzielen will, kann das Geld auch in Fonds anlegen. Die meisten Banken bieten Vorsorge-Fonds in verschiedenen Risikostufen an. Grundregel: Je höher der Aktienanteil, umso höher das Risiko. Das mussten die Anleger in letzter Zeit schmerzlich erfahren. Die Vorsorgefonds «Vitainvest» der UBS zum Beispiel verloren 2,5 bis 9,2 Prozent an Wert.
Ob Sparkonto oder Fonds – Sie können Ihr Geld nur schwer aus der 3. Säule abziehen. Aber Sie können es dort anders anlegen. Ob das derzeit klug wäre, ist eine andere Frage. Wenn Sie jetzt aussteigen, realisieren Sie den Buchverlust – das Geld ist weg. Abwarten könnte sich lohnen. Langfristig rentieren Fonds mit Aktien besser als Sparkonti.
Sie können auch versuchen, alles unter einen Hut zu bringen. Die Basler Kantonalbank etwa bietet «Life Cycle»-Fonds an. Die werden bis zehn Jahre vor dem Pensionsalter mit hohem Risiko gefahren (45 Prozent Aktienanteil); danach sinkt dieser Anteil bis auf 0. Also: Höheres Risiko in jungen Jahren, wenn man Zeit zum Warten hat, Nullrisiko im Pensionsalter, wenn man das Geld braucht.
Solche Umschichtungen kann man auch selber machen – aber nicht, weil die Kurse im Keller sind, sondern weil die Zeit dafür reif ist.