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Säule-3a-Sparen ist vor allem für junge Leute sehr lohnenswert, denn diese profitieren am längsten: Zahlt ein 20-Jähriger 45 Jahre lang jährlich 6000 Franken ins 3a-Konto ein, wird ihm bei der Pensionierung mit 65 die schöne Summe von 446‘000 Franken ausbezahlt (angenommener Zinssatz: 2 Prozent). Dieser Betrag würde auf gerade mal 112‘000 Franken schrumpfen, wenn er erst ab 50 mit dem Alterssparen begonnen hätte.
Säule-3a-Konti sind bis zum Zeitpunkt der Auszahlung steuerbefreit. Mehr noch: Wer aufs 3a-Konto einzahlt, darf in der nächsten Steuerklärung den Betrag bis zur Höhe von 6566 Franken (im Jahr 2009) als Abzug geltend machen. Daraus kann leicht eine Steuerersparnis von 1000 Franken und mehr resultieren. Selbstständige dürfen 20 Prozent des AHV-pflichtigen Erwerbseinkommens, höchstens aber 32‘832 Franken, als Steuerabzug einsetzen. Sparer im Bereich der Säule 3a schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie betreiben aktiv Altersvorsorge und sparen gleichzeitig Steuern.
Das Kapital aus der Säule 3a darf frühestens 5 Jahre vor Erreichen des AHV-Alters bezogen werden. Früher beziehen kann das Kapital nur, wer Wohneigentum erwirbt, eine Hypothek amortisiert, den Schritt in die berufliche Selbständigkeit wagt oder den Wohnsitz ins Ausland verlegt.
Es lohnt sich zu überlegen, das angesparte Kapital oder einen Teil davon in Wertschriften mit Aktienanteil (3a-Fondskonto) anzulegen. In guten Anlagejahren lässt sich so die Rendite verbessern, in schlechten kann aber auch einmal ein Verlust resultieren. Dank des langfristigen Anlagehorizonts werden Verluste in den Folgejahren aber erfahrungsgemäss wieder kompensiert.
Wichtig: Nicht jedes Sparinstitut verzinst Dritte-Säule-Gelder zu den gleichen Konditionen. Ein Vergleich der Zinssätze lohnt sich, allenfalls auch der Transfer des gesparten Kapitals von einem Anbieter zu einem anderen.