Glücklich ist, wer heutzutage eine bezahlbare Wohnung findet. Glücklich ist auch, wer am Zügeltag keinen Stress hat. Wer folgende Tipps beherzigt, fährt nicht schlecht.
Nutzen Sie die Wochen vor dem Umzug für eine durchgreifende Entrümpelung des gesamten Hausrats. Estrich, Keller und Garage dabei nicht vergessen. Alles Entsorgte muss nicht gezügelt werden! Was man drei Jahre lang nie in den Händen gehalten hat, kann weggegeben werden.
Wer am 29. März die Umzugsfirma für die «Züglete» vom 30. zu buchen versucht, wird auf verlorenem Posten sein. Es lohnt sich, bereits Wochen vor dem Termin drei oder vier Offerten einzuholen. Aufgepasst: Gewisse Firmen offerieren zu tief und stellen hinterher einen Mehraufwand in Rechnung. Sehen Sie sich daher genau an, welche Leistungen enthalten sind.
Karton statt Plastik – so heisst die Devise beim Verpacken des Hausrats. Plastiktüten sind nicht stapelbar, Kartonkisten dagegen schon. Eine Faustregel lautet: für eine Dreizimmerwohnung braucht man 40 Bananenschachteln.
Der Zügeltermin ist die Gelegenheit, die Hausrat- und Haftpflichtversicherung anzupassen, denn oftmals steigt der Wert der Einrichtung im Laufe der Jahre durch Neuanschaffungen. Oder aber man geht getrennter Wege und löst den Haushalt auf, dann ist durchaus eine Korrektur nach unten angebracht. Es empfiehlt sich ein Preis-/Leistungsvergleich unter den Anbietern.
Nach der Arbeit das Vergnügen! Stellen Sie am Zügeltag Getränke kalt. So werden Ihre Helfer auch beim nächsten Umzug wieder mit von der Partie sein.