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Es gibt teure und es gibt günstige Krankenkassen. Und dies, obwohl alle Kassen in der Grundversicherung genau die gleichen Leistungen anbieten. Das «Produkt» ist also von Kasse zu Kasse 100 Prozent identisch. So will es das Gesetz.
Gleiche Leistungen, grosse Prämienunterschiede: utzen Sie dies aus. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie nicht bei der günstigsten Kasse Ihrer Region sind. Zögern Sie nicht, zur günstigsten zu wechseln – selbst wenn Sie schwer krank sein sollten. Eine Krankenkasse muss in der Grundversicherung alle aufnehmen – b alt oder jung, krank oder gesund.
Die zweite Möglichkeit, Prämien zu sparen: eine höhere Franchise. Wenn Sie relativ selten krank sind, lohnt es sich, die jährliche Franchise zu erhöhen, eventuell bis 2500 Franken.
Dritte Möglichkeit: ein alternatives Versicherungsmodell. Die Stichworte für solche Sparmodelle sind Hausarzt, HMO, Telmed.
Wer seine Prämien optimieren will, kommt nicht ohne Einstieg ins Internet aus. Denn dort finden sich die Prämienrechner: Mit ein paar Klicks gibt man seine Daten und Wünsche ein – und schon bekommt man eine Liste mit den besten Angeboten ausgespuckt.
Prämienrechner werden zum Beispiel angeboten von Comparis, VZ Vermögenszentrum und Ktipp. Wer selber keinen Zugang zum Internet hat, findet sicher Hilfe in der Verwandt- oder Bekanntschaft.
Oder rufen Sie auf die Hotline von BLICK und dem Dachverband Schweizerischer Patientenstellen an (siehe Box unten).
Wichtig: Wenn Sie die Krankenkasse oder das Versicherungsmodell wechseln wollen, teilen Sie dies Ihrer Kasse per eingeschriebenem Brief mit. Der muss spätestens am 30. November 2009 ankommen.
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«90 Prozent aller Versicherten könnten eine günstigere Lösung finden»: Jean-François Steiert, Vizepräsident Dachverband Schweizerischer Patientenstellen. (Michael Stahl)