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Wer alt ist und sich krank fühlt, ist nur schwer zu einem Wechsel der Krankenkasse zu bewegen. Dies zeigt die Statistik. Bei den jüngeren Generationen liegt die Wechselquote regelmässig höher. Auch für 2012 dürfte im Alterssegment der 18- bis 25-Jährigen die Wechselbereitschaft am grössten sein. Mit einem durchschnittlichen Prämienanstieg von 5,6 Prozentsind diese Versicherten auch am meisten betroffen.
Franchise-Erhöhung schenkt ein
Eine Prämienersparnis resultiert nicht nur aus einem Kassenwechsel. Geld sparen lässt sich auch mit einer Erhöhung der Franchise und/oder einem Wechsel zu einem alternativen Versicherungsmodell.
Die höchste Einsparung resultiert aus der Erhöhung der Franchise. Wer bereit ist, im Krankheitsfall etwas mehr aus dem eigenen Sack an die Behandlungskosten zu bezahlen, wird dafür mit einem substanziellen Rabatt belohnt. Bei Wahl der Höchstfranchise von 2500 Franken winkt ein Prämienrabatt von bis zu 50 Prozent. Vor allem Leute mit voraussichtlich geringen Arztkosten sollten diesen Schritt ernsthaft ins Auge fassen. Versicherte mit absehbar hohen Arztkosten sind dagegen mit der Standardfranchise von 300 Franken besser bedient.
HMO, Hausarzt oder Telmed
Rabatte gibts auch bei einem Wechsel zu einem Alternativmodell. Mit bis zu 25 Prozent Prämienreduktion verbunden ist der Umstieg zum HMO-Modell. Dabei wird der Patient in ein Netzwerk von kooperierenden Medizinern und Therapeuten eingebunden. Medizinische und therapeutische Leerläufe können so wirksam unterbunden werden.
Der Wechsel zum Hausarzt- oder zum Telmed-Modell bringt bis zu 20 beziehungsweise 15 Prozent Prämienrabatt. Bei ersterem wendet sich der Versicherte immer zuerst an seinen Hausarzt. Beim Wechsel zu Telmed verpflichtet er sich, im Krankheitsfall immer zuerst eine telefonische Beratungsstelle zu kontaktieren. Notfälle sind bei allen Modellen von diesen Einschränkungen ausgeschlossen.
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Eine Erhöhung der Franchise und/oder Alternativ-Modelle können sich auszahlen. (Keystone)