
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Display statt Papier: Viele klassische Bücherwürmer mutieren zu E-Book-Leseratten. (Keystone)
Der Kindle des Online-Händlers Amazon machte den Anfang, und andere Gerätehersteller sind auf den Zug aufgesprungen. Inzwischen greifen auch eingefleischte Bücherwürmer zum elektronischen Gerät, um ihrem Hobby zu frönen.
Das E-Book ist für Leute geeignet, die nicht ständig ein Pfund bedrucktes Papier im Gepäck mit sich herumschleppen wollen. Dank den flimmerfreien und lesefreundlichen Displays der E-Book-Reader macht das Bücherlesen auf Kindle und Co. richtig Spass. Gute Geräte sind heute schon ab gut 100 Franken zu haben.
Die Hersteller haben tüchtig aufgerüstet. Geräte der neuesten Generation sind sogar mit WLAN oder UMTS ausgerüstet. Das elektronische Buch lässt sich so ohne Umweg über den PC direkt aus dem Netz auf den E-Book-Reader laden.
Attraktiv: Bei Amazon muss nur für das Buch bezahlt werden, während die Datenübertragung übers mobile Funknetz in über 100 Ländern gratis ist.
Verglichen mit den gedruckten Büchern ist das Angebot an E-Books noch relativ bescheiden. Amazon gibt an, rund 40‘000 deutschsprachige E-Bücher im Sortiment zu haben. E-Books gibt es auch kostenlos. Bezugsquellen sind etwa das Projekt Gutenberg, ferner feedbooks.com oder manybooks.net. Einen unentgeltlichen E-Book-Download bietet auch Amazon selbst an. 4000 deutsche Bücher können gratis heruntergeladen werden.
Sind E-Bücher billiger als das gedruckte Buch? Naja. Bei der Auswertung von Buchpreisen aus der Bestseller-Liste im September waren E-Books manchmal günstiger, manchmal aber auch teurer als dasselbe Buch in Papierform beim jeweils günstigsten Anbieter. Während bei Papierbüchern zwischen den Anbietern grosse Preisunterschiede vorhanden sind, ist die Preisspanne bei E-Books aber wesentlich kleiner.