Publireportage «Demenz kann jeden treffen.»

Die Alzheimervereinigung und Pro Senectute lancieren die erste nationale Sensibilisierungskampagne zu Demenz. Bis 2050 verdreifachen sich die Demenzfälle voraussichtlich auf 300'000. Studien zeigen eindrücklich, dass die Schweizer Bevölkerung noch zu wenig über die Krankheit und den Umgang mit ihr weiss. Die Kampagne vermittelt mehr Wissen über Demenz, baut Tabus und Stigmatisierung ab und will die Früherkennung verbessern. Betroffene und Angehörige stehen im Mittelpunkt.

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Wo steckt der Schlüssel schon wieder? Wie heisst meine Nachbarin doch gleich? Mit dem Vergessen sind wir im Alltag alle konfrontiert. Wo aber hört normale Vergesslichkeit auf und fängt eine Demenz an? Bei einer Demenz sind immer mehrere Hirnfunktionen betroffen: Kommen zur Vergesslichkeit weitere Beeinträchtigungen wie Wortfindungsstörungen, Orientierungsprobleme, sozialer Rückzug oder starke Veränderungen der Persönlichkeit hinzu, besteht Verdacht auf eine Demenzerkrankung.

Demenz ist zwar nicht heilbar, aber sie ist behandelbar. Medikamente und Therapien wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus und tragen zu einer besseren Lebensqualität bei. Eine frühzeitige und gründliche Abklärung ist hierfür zentral.

Steigende Demenzzahlen, eine gesellschaftliche Herausforderung
Bund und Kantone haben in der Gesundheitspolitik einen Schwerpunkt gesetzt und vor dem Hintergrund steigender Zahlen mit der Nationalen Demenzstrategie 2014–2017 den Handlungsbedarf skizziert. Gemäss Demenzbarometer [1] weiss die Schweizer Bevölkerung wenig über Demenz, was zu Tabuisierung und Stigmatisierung von Menschen mit Demenz und Angehörigen führt sowie die Chancen für Prävention und Früherkennung schmälert.

Demenz ist bereits heute eine grosse Herausforderung für unsere Gesellschaft: Aktuell leben in der Schweiz rund 116'000 Menschen mit Demenz. Aufgrund der Alterung der Gesellschaft wird diese Zahl deutlich zunehmen und bis 2050 auf voraussichtlich über 300’000 Personen anwachsen. Bereits heute sind zudem 640’000 Menschen täglich mit Demenz konfrontiert – als Angehörige oder in ihrem Beruf. Auch diese Zahl wird entsprechend ansteigen.

Menschen mit Demenz brauchen individuelle Unterstützung und Betreuung, die viel Wissen und Zeit erfordert. Nicht zu vergessen sind die betroffenen Familien: Sie brauchen Entlastung im täglichen Leben. Auf diese Herausforderung muss sich unser Gesundheitssystem, aber auch die Bevölkerung als Ganzes vorbereiten.

Alzheimervereinigung und Pro Senectute setzen Zeichen
Mit der Informations- und Sensibilisierungskampagne «Demenz kann jeden treffen.» setzen die Partnerorganisationen Alzheimervereinigung und Pro Senectute einen Auftrag im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie 2014–2017 um und legen damit den Boden für weitere Projekte. Dabei wird die gesellschaftliche Relevanz der Demenz ins Bewusstsein gerückt: Die Kampagne macht deutlich, dass Demenz nicht nur die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, sondern die gesamte Bevölkerung betrifft. Das zentrale Element für die visuelle Umsetzung der Kampagne sind Haftnotizen, sogenannte Post-its, die als bekanntes Symbol für das Erinnern stehen. Mit vertrauten alltäglichen Problemen rund um die Vergesslichkeit – wie den Pin-Code oder einen Namen vergessen – wird ein Anknüpfungspunkt für die breite Bevölkerung geschaffen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.memo-info.ch

[1] Demenzbarometer 2012: Wissen, Einstellungen und Erfahrungen in der Schweiz, Caroline Moor, Aristide Peng, Hans Rudolf Schelling, Universität Zürich, Zentrum für Gerontologie, 2012

Publiziert am 29.05.2015 | Aktualisiert am 29.05.2015
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Die Schweizerische Alzheimervereinigung wurde 1988 gegründet. Mit ihren Leistungen fördert sie die Lebensqualität der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe und der Solidarität. Sie bietet Information, Beratung und Unterstützung und setzt sich ein für eine bedarfsgerechte Betreuung und Pflege. Dank 21 kantonalen Sektionen ist sie in allen Landesteilen präsent. Die Schweizerische Alzheimervereinigung versteht sich als Kompetenzzentrum für das Leben mit Demenz, in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten und Leistungserbringern. www.alz.ch

Pro Senectute – die Dienstleistungsorganisation für das Alter: Pro Senectute setzt sich seit bald 100 Jahren für ältere Menschen ein. Pro Senectute ist die grösste Fach- und Dienstleistungsorganisation der Schweiz und berät Seniorinnen und Senioren kostenlos in über 130 Beratungsstellen schweizweit. Mit vielfältigen Dienstleistungen und spezifischen Angeboten unterstützen 1'000 Mitarbeitende und 15‘000 Freiwillige die ältere Bevölkerung in allen Belangen rund um das Alter, so auch in Zusammenhang mit Demenz. Pro Senectute ist mit dem ZEWO-Gütesiegel zertifiziert. www.pro-senectute.ch

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