Sponsored Content Das müssen Sie probieren Wein und Schokolade – eine perfekte Kombination

Auf den ersten Blick haben Schokolade und Wein nicht viel gemeinsam – ausser, dass sie in guter Qualität absoluten Genuss bedeuten. Wir haben aber genauer hingeschaut und festgestellt: So verschieden, wie zunächst gedacht, sind die beiden gar nicht! Vielleicht ein Grund, warum sie auch zusammen so gut schmecken... Aber dazu später mehr.

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Back to the roots  

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Kakaobäume können nur unter den speziellen Klimabedingungen in Äquatornähe kultiviert werden. An anderen Orten bringen sie keine Kakaoschoten hervor oder wachsen erst gar nicht. Dagegen ist die Weinrebe inzwischen weltweit beheimatet. In gemässigten und subtropischen Klimazonen fühlt sie sich wohl und trägt Früchte. Das Anbaugebiet machen sich Kakaobaum und Weinrebe also schon einmal nicht streitig. Was ist es dann, das sie verbindet?

Beide Pflanzen stellen hohe Ansprüche an ihr Terroir: Die Beschaffenheit des Bodens und der Umgebung sowie das Wetter beeinflussen das Wachstum und die Ernte enorm. Auch vor Schädlingen und Krankheiten müssen Kakaobaum und Weinrebe gut geschützt werden. Überhaupt ist der Anbau beider Pflanzen sehr arbeitsintensiv und das meiste muss in Handarbeit erledigt werden.

Nach der Ernte müssen sowohl Kakaobohnen als auch Weintrauben einen Gärungsprozess durchlaufen. Dabei entstehen erste charakteristische Aromen. Am Ende unterscheiden wir zwischen rund 900 Aromen im Wein und sogar bis zu 1100 Aromen im Kakao. Dabei finden sich in beiden Produkten blumige, beerige und würzige Anklänge sowie nussige und balsamische Gerüche.  Doch die schönste Gemeinsamkeit liegt ganz woanders. In der Wirkung nämlich, die der Genuss von Wein und Schokolade auf unsere Stimmung hat. Die machen einfach glücklich!

Hier können Sie mehr über die Geschichte und den Anbau von Kakao und Wein erfahren.

Wein und Schokolade als Sommergenuss?

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, doch es erwarten uns bestimmt noch einige warme Tage. Und obwohl wir Studien zufolge im Winter mehr Schokolade essen, als im Sommer, gibt es auch für heisses Wetter die richtigen Sorten!

Chocolatiers präsentieren Jahr für Jahr neue Sommersorten. Mit weisser Schokolade, Joghurt, Zitrusfrüchten und Kokosnuss wollen sie uns Lust auf Schokoladengenuss machen. Dabei sind es eigentlich die dunklen Schokoladen, die durch ihren hohen Kakaoanteil weniger schnell schmelzen und damit perfekt für die warme Jahreszeit geeignet sind.

Beim Wein verhält es sich ähnlich: leichter, erfrischender, gern auch säuerlicher als im Winter soll er sein. Ausserdem greifen wir gern auf Weiss- und Roséwein zurück. Kein Wunder, diese trinkt man schliesslich deutlich kälter als Rotweine und so ein leichter, eiskalter Weisswein klingt doch auch wirklich nach der perfekten Erfrischung an einem heissen Nachmittag!

Mehr zum Thema Sommergenuss lesen Sie hier.

Genug der grauen Theorie, jetzt geht’s ans Degustieren!

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Schon das Verkosten von Wein oder Schokolade allein ist besonders für Laien nicht ganz einfach. Handelt es sich dann um eine Kombination aus beiden, wird es wirklich anspruchsvoll. Doch das soll kein Grund sein, sich gar nicht erst heranzuwagen. Denn wenn man einmal eine gute Kombination gefunden hat, lohnt der Genuss doppelt.

Und mal unter uns, selbst wenn sich nicht gleich die richtigen Paare finden lassen – so richtig schlimm ist das Ausprobieren vieler verschiedener Schokoladen und Weine nicht, oder?

Bei den Vorbereitungen einer eigenen Verkostung sind vor allem viel Zeit, ausgeruhte Sinne und eine ruhige Umgebung wichtig. So können die Geschmackssinne vielfältige Aromen besser wahrnehmen und der Genuss wird perfekt. Bei der Verkostung selbst gibt es zwei verschiedene Herangehensweisen.

Bei der ersten wird der Einfluss, den das Anbaugebiet auf die Schokolade hat, deutlich. Dazu probieren Sie mehrere Schokoladen mit gleichem Kakaoanteil (zum Beispiel 70%), die jedoch aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen. Für den Beginn passen besonders gut rebsortenreine Weine wie elegante Spätburgunder, kräftige Malbecs oder vollmundige Garnachas.

Die zweite Herangehensweise konzentriert sich auf die unterschiedlichen Kakaoanteile: Wie unterscheiden sich Milch- oder dunkle Schokoladen in Kombination mit Wein? Das lässt sich am besten herausfinden, indem man mehrere pure Schokoladen mit Kakaoanteilen zwischen 37% und 85% gemeinsam mit einem einzigen Wein verkostet. Ideal ist hier ein spanischer Garnacha oder ein gereifter Shiraz.

Planen Sie eine eigene Degustation? Hier gibt’s noch mehr Tipps zur Vorbereitung und hier erfahren Sie alles über den Ablauf einer gelungenen Verkostung.

Besondere Schoki-Erlebnisse

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Bei unseren konkreten Empfehlungen wollen wir uns vorerst an aussergewöhnliche Schokoladen halten, eben die, mit dem gewissen Etwas. Zur Auswahl stehen hier etliche verschiedene Sorten: Mit Chili, Karamell oder einem Hauch Meersalz, mit Nüssen, Beeren oder Zitrusfrüchten. Bei allen speziellen Sorten muss nicht nur die Schokolade selbst mit dem Wein in Einklang gebracht werden, auch die zusätzlichen Aromen müssen beachtet werden. Genauer betrachten wollen wir die Fleur de Sel-Schokolade von Lindt Excellence sowie die Chili-Variante, ebenfalls von Lindt Excellence.

Fleur de Sel by Lindt Excellence: Dunkle Meersalz-Schokoladen harmonieren gut mit kräftigen Rotweinen, die eine Fruchtsüsse, aber nicht zu viele Tannine und Holzaromen beinhalten, wie zum Beispiel der südafrikanische Val de Vie Barista Coffee Pinotage.

Chili by Lindt Excellence: Chili-Aromen hingegen sind eine Herausforderung für jeden Wein. Weissweine haben hier keine Chance. Das Suchen und Probieren lohnt sich aber. Hat man nämlich erstmal den passenden Duettpartner gefunden, eröffnen sich ganz besondere Geschmackserlebnisse. Es eignen sich besonders gut Portweine wie der Niepoort Ruby Port NV, der nicht zu dominant auftritt und so die Süsse und Schärfe der Schokolade nicht in den Hintergrund drängt. Eine herrliche Kombination.

Weitere Degustationsempfehlungen für besondere Schokoladen finden Sie hier.

Dunkle Schokolade und Wein

Wem das Experiment mit aussergewöhnlichen Schokoladen noch nicht ganz geheuer ist, der wagt sich zu Beginn lieber an dunkle Schokoladen heran. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn je nach Kakaogehalt sind hier die unterschiedlichsten Weine die perfekten Partner. Sehr trockene Schokoladen und sehr süsse Weine ergeben keine harmonische Kombination, doch die Faustregel „Süsse passt zu Süsse“ greift leider auch nicht immer.

Während hochprozentige Schokoladen nicht jedermanns Sache sind, sind diejenigen Sorten um 70% Kakaoanteil auch für Einsteiger ein Genuss. Lindt Excellence stellt hier gleich zwei herrliche Varianten bereit. Die 70% Cacao für Kenner und Liebhaber und die etwas mildere Mild 70% Cacao für Einsteiger. Die herbe Kakaonote wird durch eine angenehme Süsse ausbalanciert. Zu eben dieser Süsse passen besonders gut Dessertweine, wie der d’Arenberg Vintage Fortified Shiraz, der fast schon an Portwein erinnert. Diese Kombination ist eine wahre Erleuchtung.

Jetzt, wo das erste Verlangen nach vielversprechenden Schoki-Wein-Kombinationen geweckt ist, sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Welche Weine zu den hochprozentigen Schokoladen passen können Sie hier nachlesen.

Publiziert am 29.08.2016 | Aktualisiert am 29.08.2016
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