Publireportage Coop Verantwortungsvoll Geniessen - die wichtigsten Fragen

Diese 10 Dinge muss ich wissen, wenn ich nachhaltig einkaufen will.

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1. Ich habe im Februar Lust auf Erdbeeren – ist das schlimm?

Diese Erdbeeren stammen aus Spanien. Entscheidend für den Klimaeffekt ist nicht der Transport in die Schweiz, sondern, ob bei der Produktion das Gewächshaus geheizt werden muss oder nicht. Das zeigen Ökobilanzen der ETH. Die frühen Erdbeeren stammen aus ungeheizten Gewächshäusern oder dem Freiland in Spanien. Sie belasten das Klima nicht mehr, als beispielsweise Schweizer Äpfel im Frühling oder Bananen.

 

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2. Warum ist Bio-Gemüse so oft eingepackt?

Damit Bio nicht mit herkömmlicher Ware vertauscht werden kann, muss es vom Hof bis zum Laden eindeutig getrennt sein. Dies geht oft nur mit einer Verpackung. Ausserdem: Mit der richtigen Verpackung ist ein Frischprodukt länger haltbar, es entstehen daher weniger Lebensmittelabfälle. Übrigens macht der Anteil der Verpackung nur etwa 5 % der Gesamtumweltbelastung von Lebensmitteln aus.

 

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3. Müssen Lebensmittel wirklich eingeflogen werden?

Grundsätzlich arbeiten wir bei Coop daran, Produkte aus nahe liegenden Gegenden zu beziehen oder möglichst viel per Schiff zu transportieren. Gewisse Früchte reifen aber sehr schnell und sind leicht verderblich. Würden sie mit dem Schiff transportiert, wäre das Risiko zu gross, dass grosse Anteile nicht mehr geniessbar wären. In den seltenen Fällen, in denen sich Flugtransporte nicht vermeiden lassen, kennzeichnen wir die Ware transparent mit dem Byair-Logo und kompensieren den CO2-Ausstoss des Flugtransports – zusammen mit dem WWF. Das trifft aber nur auf 0,8 % aller Früchte und Gemüse zu. Übrigens können auch Sie ganz einfach Ihre Flugreisen kompensieren.

 

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4. Warum kommen die Bio-Tomaten aus Spanien?

Bio-Tomaten dürfen ausserhalb der Schweizer Saison aus Europa und dem Mittelmeerraum importiert werden. Da der Transport nur einen kleinen Teil der Umweltbelastung ausmacht, ist es oft vernünftiger, Früchte und Gemüse dort zu produzieren, wo die Klimabedingungen optimal sind. Besser in der spanischen Sonne, als ein Schweizer Gewächshaus zu heizen.

 

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5. Warum wird nicht einfach auf Palmöl verzichtet?

Für den Anbau der gleichen Menge Palmöl braucht man viel weniger Fläche, als beispielsweise bei Sonnenblumen oder Raps oder Butter. Zudem hat es hervorragende Eigenschaften bzgl. Geschmack und Konsistenz. Um Raubbau in tropischen Wäldern zu vermeiden, setzen wir bei Coop aber auf Palmöl, das von nachhaltigen Plantagen stammt (physisch nachhaltig gemäss RSPO) und setzen uns dafür ein, dass die Anforderungen laufend verschärft werden.

 

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6. Ich will nachhaltig Essen, was kann ich tun?

Möglichst konsequent auf Bio, Fairtrade und tierfreundliche Produkte setzen, regional und saisonal essen. Durch vernünftige Vorratshaltung Foodwaste daheim vermeiden. Öfter mal eine fleischlose Mahlzeit wählen und beim Fleischgenuss nicht nur die Edelstücke essen, sondern das ganze Tier. Und zu guter Letzt: zu Fuss oder mit dem Velo einkaufen gehen. Wenn es das Auto sein muss, kurze Distanzen.

 

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7. EU-Bio Produkte sind oft ganz schön billig. Gibt es einen Unterschied zur Knospe?

Der EU-Bio-Standard ist deutlich weniger streng als die Anforderungen an Coop Naturaplan Produkte welche die Bio Suisse Knospe tragen. Darum erhält EU-Bio nur halb so viele Punkte wie Naturaplan im Labelratgeber von WWF, Pusch, SKS und Helvetas. Vor allem besteht bei der Knospe die Pflicht, den ganzen Betrieb nach biologischen Grundsätzen zu bewirtschaften. Weiter schonen Knospe-Produkte stärker das Klima indem sie z.B. nicht mit dem Flugzeug transportiert werden dürfen und fördern die Biodiversität. Einzigartig sind die strengen Vorgaben zur schonenden Verarbeitung und auch beim Einsatz von Zusatzstoffen schaut die Knospe genauer hin.

 

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8. Ich esse gerne Fleisch. Was kann ich tun, damit es den Tieren gut geht?

Generell sind die gesetzlichen Tierschutzvorgaben in der Schweiz höher als im Ausland. Wer aufs Tierwohl schaut, ist mit Coop Naturafarm gut bedient. Dieses Gütesiegel steht für 100 % Schweizer Fleisch und Eier von Tieren aus besonders tierfreundlicher Auslauf- und Freilandhaltung. Die Tierwohlstandards hier sind deutlich strenger als das Schweizer Tierschutzgesetz und sind mit dem Schweizer Tierschutz (STS) erarbeitet worden. Unangemeldete Kontrollen vom STS Kontrolldienst garantieren, dass die strengen Richtlinien eingehalten werden. Ebenfalls empfehlenswert ist Bio-Fleisch unter den Label Naturaplan.

 

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9. Warum werden Lebensmittel im Supermarkt weggeworfen?

Bei Coop landet fast nichts im Kehricht. Nämlich weniger als 0,2 % und dies vor allem aufgrund gesetzlicher Vorgaben. Das meiste wird verkauft – sonst würden wir unseren Job schlecht machen. Ein grosser Teil von Lebensmitteln, die noch einwandfrei sind, aber nicht mehr verkauft werden können, geht schon seit vielen Jahren an die Schweizer Tafel und Tischlein deck Dich und kommen so Bedürftigen zugute.
Abgelaufene oder verdorbene Ware wird nach Möglichkeit zu Tierfutter weiter verwertet oder zu wertvollem Bio-Gas vergärt. Mit Ünique sorgt Coop zudem dafür, dass auch krummes Gemüse in den Laden kommt. Übrigens: Gemäss WWF entsteht fast die Hälfte der Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten.

 

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10. Warum sind Plastiksäckchen nicht einfach kompostierbar?

Leider gibt es noch keine Bioplastics, die in Ökobilanzen tatsächlich besser abschneiden als herkömmliche Plastiksäckchen. Meist wird mehr Material benötigt, um die gleiche Reissfestigkeit zu erhalten und auch die Kompostierung klappt nur, wenn die Säckchen auch zu den entsprechenden Anlagen gebracht werden. Daheim auf dem Kompost dauert es zu lange. Ausserdem werden als Rohstoffe Lebensmittel wie Mais oder Kartoffeln verwendet und auch kompostierbare Säckchen bestehen bis zu 50 % aus erdölbasiertem Material. Das stört zwar nicht die Kompostierbarkeit, verschlechtert aber die Ökobilanz. Am besten also eine wiederverwendbare Tasche verwenden.

Publiziert am 11.03.2016 | Aktualisiert am 11.03.2016

Wir haben auf jede Frage eine nachhaltige Antwort

Wir führen rund 20 Nachhaltigkeits-Eigenmarken und -Gütesiegel, die nahezu alle Produktgruppen abdecken. Damit haben wir weltweit eines der grössten und vielfältigsten Nachhaltigkeitssortimente. Um dieses laufend zu erweitern und attraktiv zu halten, arbeiten wir eng mit Partnern zusammen, die höchstmögliche Standards garantieren. Wir arbeiten bei Bio-Produkten mit Bio Suisse, bei Fairtrade-Produkten mit der Max Havelaar-Stiftung, im Bereich Tierwohl mit dem Schweizer Tierschutz (STS) oder bei nachhaltigem Fisch mit dem Marine Stewardship Council (MSC) und dem WWF. 2015 führten wir im Bereich Nachhaltigkeit mehr als 15'000 Produkte, und praktisch jedes zweite Bio- oder Fairtrade-Produkt, das in der Schweiz verkauft wird, läuft bei uns über das Kassenband.

Weitere Infos zum Coop Engagement für Nachhaltigkeit unter: taten-statt-worte.ch/12

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