Nie wieder! Falsche Haare zum Dritten

  • Publiziert: 29.01.2006, Aktualisiert: 02.01.2012
  • von silvia aeschbach

Wieso viele BLICK-Leser beim Thema «Falsche Haare» unweigerlich an «dritte Zähne» denken, ist mir schleierhaft. Tatsache ist aber, dass ich auf meine Kolumnen, in denen ich über meine Erlebnisse mit Extensions, sprich Haarverlängerungen, berichtete, viel Echo von der «Kukident-Generation» bekam.

«Etwas Falsches fühlt sich nie wie etwas Echtes an», schrieb mir beispielsweise Rudolf A. (79) aus Gelterkinden mit dem Hinweis auf «künstliche Busen». Und gab mir «gratis» den Rat: «Seien Sie froh, dass Sie noch ECHTE Haare auf dem Kopf haben.»

Wenig Verständnis für mein Haarverlängerungsdesaster hatten einige Coiffeure, die mir nicht glauben wollten, dass mir die falschen Strähnen so viele echte Haare ausgerissen hatten, dass ich «Löcher» auf der Kopfhaut hatte. Wollen sie meine Vorher/Nachher-Fotos sehen?

Das Thema «Haarverlängerungen» erhitzte die Gemüter. Kollegen entschuldigten sich, ihnen sei nicht aufgefallen, dass meine Haare über Nacht plötzlich 10 cm gewachsen seien (Kein Problem R.!). Andere sagten, natürlich hätten sie es gesehen, aber es wäre ihnen zu peinlich gewesen, mich darauf anzusprechen. Kolleginnen wollten haargenau wissen, wie und wo man das machen lassen könne (Ich rate ab!).

Einige männliche Zuschriften machten mir Mut, sie fänden Frauen mit kurzen Haaren durchaus«sexy». Einer fügte hinzu: Aber nur dann, wenn die «weiblichen Attribute» stimmen. Keine Sorge Heinz aus Z.: An mir ist alles dran!

Und jetzt erlöse ich Sie und mich vom leidigen Thema «Haarverlängerungen» mit dem Schwur: «Ich tue es nie wieder.» Ausser, es gäbe da eine neue Methode ...

play Silvia Aeschbach.

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