Sechs Fakten zum Vogelkonzert Willkommen zur grossen Piepshow

Vögel singen uns in den Frühling. Sie passen ihren tierischen Sound sogar dem Auftrittsort an.

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1. In den höchsten Tönen
Männchen verteidigen mit Singen ihr Revier gegen Rivalen und locken Weibchen an. Je schöner die Machos ihre Melodien präsentieren, umso leichter landen sie bei den Vogeldamen.

2. So tun sie es
Beim Ausatmen bringen die Tiere unterhalb der Luftröhre Hautläppchen zum Schwingen. Damit erzeugen sie Töne und auch Geräusche, etwa Knacken oder Trommeln.

3. Konzertprogramm
Damit die Vögel nicht alle gleichzeitig losträllern, hat die Natur ein Festivalprogramm eingerichtet: Jede Art erhält ein Zeitfenster um den Sonnenaufgang.

4. Im Frühtau
Bis zu 90 Minuten vor Sonnenaufgang beginnt der Hausrotschwanz zu trällern und verfeinert seine Melodie mit dem Geräusch von knisterndem Papier. 30 Minuten später schlägt die Stunde der Rotkehlchen und Amseln.

5. Singen im Dialekt
Das Max-Planck-Institut konnte mit Stadt- und Landamseln beweisen, wie Vögel auf ihre Umwelt reagieren. In der Stadt ist die Lärmkulisse grösser, darum singen Amseln auch lauter und höher als die «Landeier». Zudem pflegen Vögel Dialekte: Je nach Region verändern sich ihre Strophen.

6. Fremdgeher
Forscher der Uni Basel haben gezeigt, dass satte Kohlmeisen, die viel gefüttert werden, länger schlafen. Damit verpassen sie ihren Einsatz – und ihre Weibchen lassen sich von fremden Sängern erobern. Hier Vogelstimmen hören: vogelwarte.ch

Publiziert am 30.03.2015 | Aktualisiert am 30.03.2015
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