Maja unverblümt Nacktdaten – am Paradeplatz

  • Publiziert: 21.01.2010, Aktualisiert: 02.01.2012

Nachdem Maja letzte Woche einen Fuck-Buddy für ihre Freundin Suki gesucht hatte, ziehen die beiden nun unverblümt Bilanz.

Wohlwissend, dass es meine Mission war, einen Fuck-Buddy für Suki zu finden, habe ich mich selber in Anwärter verliebt und über Nullnummern gebitcht, die um Sukis Gunst buhlten. Nach einer mailreichen Woche ziehen wir Bilanz:

M: Suki, heute schon umwerfend guten Sex gehabt?

S: Zählt Sex mit mir?

M: Klar. Ist oft der Beste. Während du dir Orgasmen schenken durftest, mailte ich mich wund.

S: Das macht dich zur Mutter Theresa der Analphabeten. Sogar der Satzzeichen-Phobiker kriegte von dir ein sehr nett verpacktes «Verpiss dich».

M: Kinderspiel. Ans Limit brachte mich der Meerschweinchenzüchter.

S: Wahrscheinlich ein schlechter Scherz. Genauso wie «Hallo Biene!»

M: «Hallo Biene», «Saletti Maja, hi hi..», «Eh sali du». Deine Brüste können die vergessen.

S: Genau so wie Typen, die auf ihren Fotos den Ehering in die Kamera strecken. Aber uns haben auch Helden geschrieben. Zum Beispiel N. S.

M: In N.S war ich massiv verschossen. Er unterschrieb die Mail mit «Vater deiner Kinder».

S: Wieso war?

M: Gestern erreichten mich die Worte des Mister D. Um aus der Bewerbermasse heraus zu stechen, spielt er mit dem Gedanken, eine FKK Aktion am Paradeplatz zu starten. Nachdem ich sein Foto gesehen habe, kann ich mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.

S: Ich schlage vor, wir treffen ihn. Nackt. Am Paradeplatz. Und mein Lieblings-Walliser soll auch kommen. Der, welcher mich belehrte: «Es heisst: „Hol mär einä ä bri. Was aber in der Umgangssprache sotzägu nie gibrücht werde.“ (Teach me more, Baby!)»

M: Teachen? Der Walliser dich und ich den T. Er schrieb, dass der Plural von Status «Stati» heisse. Ich rate ihm zu einer Google-Pause.

S: Googlen sollte auch der selbst ernannte «Sex and the City»-Aiden. Er kennt Eddie Vedder als Eddy Fedder, was ihn zum «Nothingman» macht.

M: Hab dich nicht so. Als ich dir seine Mail weiterleitete, hast du mit «Er ist mein Favorit. Es könnte Liebe sein» geantwortet.

S: Und das, obwohl er uns schlimmer disste als Kilchsperger den Leo.

M: Er äusserte, dass er Frauen, die über Deepthroathing schreiben, nicht ficken will. Dennoch verriet er, dass er Gitarre spielt.

S: Lass uns eine Band gründen Baby! Er trinkt auch. Ein Prinz. Das Gegenteil von «143». Er schrieb zu viel. Bei „I’m so horny“ bin ich ausgestiegen.

M: Ich hoffe, dass «143» die 143 wirklich angerufen hat. Die Damen bei der Dargebotenen Hand sind wirklich nett.

S: Wie du. Damen sind eben so. Aber sie werden wütend, wenn man ihnen Schwänze andichtet.

M: Wie das auch M. tat. Er ist nicht der Erste, der mir aufgrund meiner Schreibe einen Penis unterstellt. Verdammt! Ich hab Titten.Tolle Titten. Punkt.

S: Pass auf. Sonst schlägt der „Grüsel“ wieder zu.

M: Meine Fresse! Dieser B. erzählt mir nonstop von Zungentornados und seinen krass geilen Küssen.

S: Wer so labert, sabbert.

M: Kandidat T. sabbert sicher nicht. Er schreibt über sich: «Wunderschön, werde oft mit Johnny Depp verglichen.» Sein Foto hat mit Johnny so viel zu tun, wie Blocher mit Rocco Siffredi.

S: «Maja charmant» sollte deine Kolumne heissen. Und wie weiter jetzt?

M: Nacktdaten am Paradeplatz. Da spanne ich dir D. aus.

S: Und Phil?

M: Phil who? Der hat zurzeit ein bisschen Schluss gemacht.

S: Soll ich sein Haus abfackeln?

M: Stell mir die Frage nochmals, nachdem die Frist für einen wahnsinnig tollen Versöhnungsfick abgelaufen ist.

play Unverblümt, direkt, abgefahren: Maja (zvr@ringier.ch).

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