Wenn die Füsse leiden Hier drückt der Schuh

Plateau-Schuhe und andere Modelle sind im Trend. Den Füssen tut man sich damit aber kein Gefallen.

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Plateau-Schuhe sind hip, aber auch gefährlich. Alex Pellegrino (47), Spezialist Fuss- und Sprunggelenk-Chirurgie am Fusszentrum Hirslanden in Zürich, warnt: «Schuhe mit hohen Sohlen sind weniger stabil. Es kommt öfter zu Verstauchungen des Sprunggelenks.» Absätze über fünf Zentimeter Höhe steigern die Be- lastung auf den Vorfuss. «Die Folgen können Hallux valgus, Vorfussballenschmerzen und Zehenfehlstellungen sein», sagt Pellegrino.

Trotzdem zeigen die grossen Labels wie Yves Saint Laurent, Michael Kors und Dsquared die dicken Sohlen massenhaft auf dem Lauf- steg. Und auch an den zierlichen Füssen von Hollywood-Star Salma Hayek (48) sind sie zu sehen. Sie passen eben zum aktuellen 1970er- Revival und den Hosen mit Schlag.

Wer also nicht verzichten kann, der tauscht sie im Büro oder auf dem Weg zum Event gegen flache Schuhe mit Fussbett ein. It-Girl Alexa Chung (31) trägt ihr Modell von Birkenstock sogar zu den Modeschauen in London.

Aber auch Ballerinas haben oft eine sehr dünne Sohle. Deswegen fehlt auch der Stoßdämpfer gegen Asphalt. Jeder Schritt geht in den Rücken besser gesagt in die Lendenwirbelsäule, das kann zu Schmerzen führen. Und auch wenn Convers Sneakers bequem sind, mit der Kunststoff-Sohle kommt der Fuss ins Schwitzen. Was da noch hilft sind Einlegesohlen aus Leder.

Für alle Schuhe gilt: Dasselbe Modell nicht an zwei aufeinander folgenden Tagen tragen. Die Schuhe müssen auslüften, sonst könnten sich Pilze bilden. «Bitte drauf achten, dass die Schuhe nie aus billigen Materialien gefertigt sind. In Kunststoffschuhen schwitzt der Fuss, und es bilden sich Blasen», sagt Sonja Litschi (50), diplomierte Fusspflegerin aus Zürich.

Publiziert am 17.04.2015 | Aktualisiert am 17.04.2015
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