Urbane Mode Der Stamm der Supercoolen

Das amerikanische Streetwearlabel wird 35. Gründer Shawn Stussy machte aus einem Surferladen eine globale Kultmarke.

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Die berühmte Signatur ist die Unterschrift von Shawn Stussy, Surfer und Kleinhändler von Surferbedarf in Kalifornien. 1980 pinselte er sie auf ein selbst gebautes Surfboard. Der Graffiti-Stil mit i-Pünktchen sollte an seinen Onkel erinnern, den Künstler Jan Frederick Stussy. Daraus wurde eine Weltmarke, die Shawn bereits zehn Jahre danach 17 Millionen US-Dollar im Jahr einbrachte.

Mit seinem Partner, Frank ­Sinatra Jr., gründete er eine ­Firma, die den Schriftzug vermarktete. Ausser auf Surfboards druckten sie diesen auch auf T-Shirts, Shorts und Caps. Stussy zog in die Welt und arbeitete in New York und Tokio mit Avant­gardisten aus der Skater-, Graffiti- und DJ-Szene am Image der Marke.

1991 eröffnete er den ersten Shop in New York. Der «International Stussy Tribe» (IST) surfte ganz oben auf dem neuen Streetwear-Trend. Hoodies oder Caps, die man früher nur zum Sport anzog, waren Nightlife tauglich und supercool geworden. Vorausgesetzt, der richtige Schriftzug stand drauf, der zeigte, dass man zum richtigen Tribe (Stamm) gehört. IST war die passende Mischung aus Preppy-, Surfer-, und Hip-Hop-Style.

1996 verkaufte Gründer Stussy (heute 60) seine Anteile an Partner Sinatra und zog mit seiner Familie nach Hawaii. Die Marke, die Name und Logo des Gründers behielt, machte im Jahr danach Verlust, fing sich aber schnell. 2014 erzielte sie weltweit 50 Millionen Dollar Einnahmen – obwohl man keine Werbung macht. Den höchsten Umsatz erreichte sie in Japan.

Publiziert am 22.08.2015 | Aktualisiert am 22.08.2015
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