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Auf die Frage, was Mode aus Bio-Baumwolle denn ausmachen sollte, antwortete der dänische Stardesigner Peter Ingwersen: «Sex und Emotionen!» Vorbei sind also die Zeiten, als der Kleidung aus Biobaumwolle das biedere Wollebast-Image anhaftete.
Mode, die aus biologisch angebauter Baumwolle produziert und fair gehandelt wird, muss nicht unbedingt Kartoffelsäcken gleichen. Um das zu beweisen, hat die Schweizer Entwicklungsorganisation «Helvetas» die Bio-Baumwollbranche nach Interlaken geladen.
Aus 40 Nationen sind die Teilnehmer des «World Congress on Organic Cotton» angereist. Vertreten sind auch bekannte Schweizer Firmen wie Coop, Remei AG, Switcher und Max Havelaar.
Eines der Highlights des Kongresses war die Fashion Show, bei der neben Ingwersen, auch zwei afrikanische (Imane Ayissi und Kofi Ansah) sowie das italienische Label Banuq ihre Kollektionen zeigten. Wo es in der Schweiz Fashion aus Bio-Baumwolle zu kaufen gibt, erfährt man übrigens unter www.bio-fair.ch. (b35)