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So trendy soll nachhaltige Mode mit Schweizer Füchsen werden. (swissfur)
Rund 30'000 bis 40'000 Tiere werden jedes Jahr erlegt. Doch statt die Felle zu nutzen, werden rund 80 Prozent einfach verbrannt.
Denn mit dem Verkauf von Rotfuchsfellen kann man nicht grosse Geld machen. Der Preis pro Fell liegt bei etwa 10 Franken.
«Das muss aufhören, deshalb setzen wir uns für einen nachhaltigen Umgang mit Rotfüchsen ein», sagt Thomas Aus der Au, Kürschnermeister und Vizepräsident von Swissfur. Swissfur ist der Verband der Schweizer Pelzfachhändler.
Mützen, Kragen, Jacken aus Schweizer Fuchs
Die Idee: Statt Trendyjacken mit Kunstfellbesatz oder Pelzen aus Tierfarmen zu kaufen, sollen Schweizerinnen vermehrt Schweizer Rotfuchs tragen. «Die Veredelung von Naturpelzen belastet die Umwelt weit geringer als die Herstellung synthetischer Ersatzprodukte», sagt Aus der Au.
Synthetische Pelze würden die Umwelt noch jahrelang belasten. Denn für deren Herstellung wird Erdöl bzw. dessen Derivat gewonnen und verwendet.
Verarbeitung könnte in der Schweiz getätigt werden
Die Verarbeitung der Schweizer Rotfuchsfelle wäre eine ressourcenschonende Nutzung eines hochwertigen Naturprodukts. Zudem würde etwas für die Schweizer Wirtschaft getan. Thomas Aus der Au: «Von der Zurichtung bis zur Kürschner-Verarbeitung werden die meisten Arbeitsschritte in der Schweiz, zu Schweizer Löhnen und Arbeitsbedingungen, ausgeführt.»
Dies muss jedoch nicht automatisch bedeuten, dass die Mützen, Taschen, Kragen nicht mehr erschwinglich sein sollen. Die Masse macht den Preis.
«Felle wie die des Rotfuchses sind bei richtiger Behandlung sehr stabil, bieten natürliche Wärme-Eigenschaften (wie Wolle) und Schutz, und das über mehrere Jahre bis Jahrzehnte», erklärt der Pelzfachmann. Deshalb seien Kleidungsstücke und Accessoires aus Schweizer Rotfuchs nachhaltige Nutzung.
Aufklärung bietet Swissfur ab morgen an der Messe «Fischen, Jagen, Schiessen» in Bern.
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