Neue Modelinie aus der Schweiz Fashion wie aus dem Märchen

Sie inszeniert sich gerne als Prinzessin. Jetzt lanciert Ezgi Cinar aus Zürich ihr eigenes Modelabel: Aufwendige Roben, die garantiert verzaubern.

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Socialite Ezgi Cinar geht unter die Designer. Ellin Anderegg

Es gibt sie auch in der Schweiz: Märchenhafte Wesen, die auf sozialen Medien unerreichbar erscheinen, damit internationale Aufmerksamkeit erlangen und schliesslich davon ihren Lebens­unterhalt bestreiten können. Zum Beispiel Ezgi Cinar. Die 37-Jährige mit dem exotischen, aber eingängigen Namen ist ursprünglich Türkin, sie lebt aber seit ihrem neunten Lebensjahr in der Schweiz. Ihre Instagram-Beiträge werden von über 41 000 Menschen gesehen und geliked, auch von ­Superstars der Mode wie den ­Dolce-&-Gabbana-Designern oder Supermodel Eva Herzigova (42).

 

Cinars Popularität geht auf ihr Stilverständnis zurück – sie inszeniert sich auf Instagram seit zwei Jahren als Märchenprinzessin, mit sicherem Auge für ungewöhnliche Kombinationen. Jetzt hat sie eine eigene Modelinie am Start, 2002DNA ist im Zürcher Nobelhaus Gassmann erhältlich. «Ich habe erst mich zur Marke gemacht, bevor ich mit meiner ersten Kollektion rauskam», sagt die Stylistin. Sie arbeitete einst für internationale Luxusbrands wie Agent Provocateur und wirkt seit nunmehr sechs Jahren als selbständige Event-Organisatorin im Hintergrund der Schweizer Modeszene.

 

Die erste Kollektion der Erfolgsfrau heisst «Hero», Held. Die nächste Serie ist schon in Planung, und Expansionspläne für das Label sind ­bereits geschmiedet. Trotzdem bleiben die Roben vorerst ausgesprochen exklusiv. «Es gibt in jeder Grösse nur ein einziges Modell», sagt Cinar. «Wer etwas Exklusives trägt, will ja nicht, dass einem an der nächsten Ecke ein Zwilling über den Weg läuft.» Ihre Roben sind aber nicht nur exklusiv, sie sind auch opulent-zart. Das beginnt bei den Materialien: Seide, Samt, reine Wolle in Form von Rüschen, Spitzen und aufwendig gearbeiteten Stickereien. «Produziert werden meine Entwürfe auf Basis der Couture-Schneiderei in Istanbul», sagt Cinar. Das heisst: Wahnsinnig viel aufwendige Handarbeit, eine millimetergenaue Verarbeitung.

 

Im Vergleich zur wahren Haute Couture sind Cinars Entwürfe aber noch knapp bezahlbar – vorausgesetzt, man ist dazu bereit, für einen der textilen Märchenträume ein wenig zu sparen. 500 Franken aufwärts kosten die aufwendig produzierten Teile.

 

Publiziert am 09.03.2016 | Aktualisiert am 29.08.2016
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