Modische Bettflucht Der Pyjama taugt auch für die Strasse

Diesen Sommer tragen Aufgeweckte den Pyjama nicht mehr nur zum Schlafen, sondern auch bei Tageslicht. Und das wird sehr chic!

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Diesen Sommer bleiben wir morgens länger im Bett. Denn auf die ewige Frage «Was ziehe ich heute bloss an?» gibt es eine einfache Antwort: das Pischi. Die Pyjama-Mode erlebt ein Revival. Dabei geht es aber nicht um keusche Nachthemden oder biedere Flanell-Modelle. Der aktuelle Look dreht sich um elegante Zweiteiler, die fürs Bett alleine viel zu schön sind.

Schon in den 1960er-Jahren verliess der Nachtanzug das Schlafzimmer und reiste als Uniform des Jetsets um die Welt. Jackie Kennedy, Audrey Hepburn, Claudia Cardinale trugen die luxuriösen Entwürfe von Irene Galitzine. Die russische Prinzessin arbeitet als Couturière in Rom und schneiderte männlich geschnittene Oberteile mit dazugehörigen weiten Hosen, die als Palazzo-Pyjamas berühmt wurden. Den Namen verlieh ihnen die legendäre «Vogue»-Chefredaktorin Diana Vreeland, inspiriert vom Palazzo Pito, in dem die Designerin ihre Mode präsentierte.

Ende der 70er-Jahre wurde der Pyjama wieder ins Bett verbannt, wo er in einen modischen Tiefschlaf versank.

Wach geküsst hat ihn der US-Künstler Julian Schnabel, der gerne im Pyjama auf dem roten Teppich auftaucht.

Nun wird er auch für weniger exzentrische Zeitgenossen alltagstauglich. Grosse Labels wie H&M oder Zara haben schlichte Modelle im Angebot, die sogar mit ins Büro dürfen.

Das gilt es beim Styling zu beachten:

  • Edles Material ist Pflicht, fliessende Seide, am liebsten bunt bedruckt, ist für einen glamourösen Pischi-Look erste Wahl.
  • Die Finken müssen zu Hause bleiben. Viel schöner sind edle Schuhe, gerne auch High Heels.
  • Die Taille sollte betont werden. Entweder mit einem Blazer, der die Silhouette bricht, oder mit einer weiten Jacke mit Gürtel.
  • Wer sich nicht im kompletten Out-of-Bed-Look auf die Strasse wagt, kann mit nur einem Teil starten. Eine Pyjama-Jacke sieht auch zu einer schlichten Jeans gut aus. 
Publiziert am 04.03.2016 | Aktualisiert am 08.09.2016
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