Mehr Zeit für mehr Drama So werden wir in Zukunft wohnen

In der Möbel-Welt werden die Farbtöne wieder dunkler. Ein Augenschein an der Maison et Objet, der grössten Interior-Messe.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Tupfen, Sterne & Micky Mäuse Diese Mode punktet bei Mädels
2 Mode zart wie Schnee Mit Tüll durch den Winter? Das geht!
3 Kazu Huggler designt von Frau zu Frau «Ewig Schönes gibt es nicht»

Mode

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
5 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

Die Einrichtungsbranche tickt viel langsamer als die Modewelt. Zum Glück, schliesslich haben die meisten weder Lust noch das nötige Budget, ihr Zuhause jedes Jahr neu einzurichten.

Doch nach fast einem Jahrzehnt, das ganz im Zeichen des eher kargen nordischen Designs und Wohnstils gestanden hat, bewegt sich der Trenddampfer nun Richtung südländischer Opulenz.

Das heisst: Wir werden in Zukunft also weniger auf helles Holz, klare Formen und freundliche Farben treffen. Dafür auf Messing und Gold – beides Materialien, die noch bis vor kurzem als altmodisch verpönt waren. Genauso hat sich Samt von seinem puffigen Image emanzipiert.

An der Maison et Objet, die zweimal pro Jahr in Paris stattfindet und Händler und Einkäufer aus der ganzen Welt anlockt, war Dunkelgrün die dominante Farbe. Allgemein werden die Töne wieder dunkler und Wände am liebsten üppig tapeziert.

Möbel und Accessoires haben noch immer eine starke Vintage-Ausstrahlung, aber sie wirken weniger clean. Wie in der aktuellen Mode (Gucci), ist der Glamour auch beim Wohnen zurück.

Neben der Prise Drama, die in unser Heim einzieht, behauptet sich eine starke «Do it yourself»- und Biedermann-Tendenz. Makramee erlebt ein grosses Revival, Grünpflanzen baumeln wieder in geknüpften Ampeln von der Decke.

Im Vergleich zu früheren Jahren stellten neben den grossen Namen auch auffällig viele kleine Labels aus, die ihre Qualitätsware zeigten. Alles von Hand gefertigt, auch das ist wieder sehr gefragt.

Schmeiss mal wieder eine Party 

Publiziert am 23.02.2016 | Aktualisiert am 26.02.2016
teilen
teilen
5 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

3 Kommentare
  • Stephan  Huber aus Siggenthal
    23.02.2016
    Das muss sich erst mal durchsetzen. Glaube aber kaum. Auf Gelsenkirchener Barock kann man heute definitv verzichten.
  • Thomas  Wüest aus Wettswil
    23.02.2016
    Zukunft? das sieht do ch aus wie in den 60ern?
  • Daniela  Bauschmann 23.02.2016
    Ihr habt wohl die Weltgrösste Möbelmesse in Köln nicht besucht. Da sieht mann die wahren Trends. Und die haben nichts mit dem zu tun.