Lingerie zu Weihnachten Die Sache mit den Höschen unterm Tannenbaum

Edle Nachtwäsche ist ein Geschenk, über das Frauen sich freuen. Obwohl Männer bei der Wahl manchmal danebenliegen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Tupfen, Sterne & Micky Mäuse Diese Mode punktet bei Mädels
2 Mode zart wie Schnee Mit Tüll durch den Winter? Das geht!
3 Kazu Huggler designt von Frau zu Frau «Ewig Schönes gibt es nicht»

Mode

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Wäsche und Weihnachten: Guckt man sich die Werbung an, dann ist das ein Riesenthema. Fragt man Verkäuferinnen von exklusiven kleinen Lingerie-Läden hinter vorgehaltener Hand – laut reden wollen sie über die intimen Bedürfnisse ihrer Kunden natürlich nicht –, legen Männer ihren Frauen, Freundinnen oder beiden gerne sexy Fummelchen unter den Tannenbaum. Die luftigen Höschen und Hemdchen sind quasi ein Nichts, dafür ist der Preis umso höher.

Im Januar wird kräftig umgetauscht

Nicht selten entspricht ein solches Präsent allerdings seinen Fantasien eher als den ihren. Denn im Januar strömen die Beschenkten dann in den Laden, um das Oh-là-là-Gebilde umzutauschen – gegen Baumwollunterwäsche, meist in ein, zwei Nummern grösser. Selten verkaufe sie so viele Grössen 36 wie vor Weihnachten an Männer, sagt eine erfahrene Lingerie-Verkäuferin.

In den grossen Stores läuft das Wäsche-Business dagegen auch im Dezember eher alltäglich. Der Umsatz in der Dessous-Abteilung sei im Dezember nur etwa sechs bis acht Prozent höher als in den Vormonaten, heisst es bei Manor. Auch dort kaufen Männer ihrer Schönen was Hübsches für drunter.

Frauen suchen aus

Aber eigentlich sind es Frauen zwischen 17 und 70, die was aussuchen für die beste Freundin oder die Mutter – ein hübsches Negligé, einen schönen Morgenmantel oder einen reizvollen Body – denn im Alltag reut die meisten Frauen ja das Geld für Unterwäsche. Ein BH für 80 Franken sprengt eigentlich das Haushaltbudget. Aber als Weihnachtsgeschenk ist er wiederum ein Traum.

Mehr zum Thema
Publiziert am 14.12.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Max  Stirni 14.12.2016
    Das Problem ist doch immer dasselbe. Mit dem Höschen liegt halt leider nicht plötzlich das heisse Model aus dem Prospekt unterm Weihnachtsbaum sondern tragen muss es dann immer noch die Angetraute. Hier kommt oft der fundamentale Interessenkonflikt zwischen Mann und Frau zum Vorschein. Mann möchte ein möglichst diverses Buffet und Spielfeld, während Frau ihm genau dies zum Vorwurf macht weil sie empfindet ihm nicht zu genügen. Wenn sie nicht auf die Idee steht ist das Desaster programmiert.