«H&M x Kenzo»-Kollektion Warten auf die Beute

Heute Morgen um 6.30 Uhr standen schon die ersten Schnäppchenjäger vor dem H&M an der Bahnhofstrasse 71 in Zürich. Objekt ihrer Begierde: ein Teil aus der Kenzo-Kollektion von H&M. Praktikantin Sonja Jost wollte ein Seidenpyjama ergattern.

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Securitypersonal mit Megaphon steht schon in der Kälte bereit. Um 6.30 Uhr herrschen gefühlte fünf Grad, Um sieben Uhr sollen die Armbändeli verteilt werden, die bestimmen, wer wann in den Laden darf. Erst um neun Uhr soll der Laden aufmachen, dann darf die erste Gruppe stürmen. Bloss 20 Schnäppchenjäger sind da, jüngere, ältere, manche crazy gekleidet. Man erzählt Jägerlatein vom Rummel auf frühere Kollektionen.

Um sieben Uhr gibts gratis Gipfeli, die ersehnten Armbändeli aber erst 45 Minuten später. Endlich, kurz vor neun, geht die Tür auf. Es sind jetzt mehr Leute da, aber keiner rennt oder wird zu Boden gerissen. Mein Wunsch-Pyjama-Set kostet 180 Franken, nicht eben ein H&M-Preis, aber beim echten Kenzo kostet so ein Teil das Drei- bis Vierfache. Es ist dann aber auch aus besserem Stoff.

15 Minuten bleiben zum Aussuchen, Anprobieren, Entscheiden. Das Personal guckt, dass keiner in der Umkleidekabine trödelt. Ich entdecke ein schwarzblau gemustertes Kleid für 149 Franken. «Besser als das Seidenpyjama», schiesst es mir durch den Kopf. 15 Minuten später, um 9.15 Uhr, stehe ich wieder vor der Tür. Glück gehabt. Die anderen, die ein Armbändeli für die spätere Gruppe ergattert haben, dürfen erst jetzt rein. Per Website wäre es aber nicht besser gewesen. Es sei mit einer «modischen Wartezeit» zu rechnen, hiess es am Morgen.

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Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 04.11.2016
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