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Evas, die auf ihr Äusseres achten, benutzen im Schnitt 13 Schönheitsprodukte. Pro Tag schmieren sie sich so 515 Chemikalien ins Gesicht und auf den Körper. Das Bedenkliche daran: Gewisse Stoffe, die in diesen Kosmetika und Pflegeprodukten enthalten sind, wurden mit Krebs, Hormon- und Hautproblemen sowie Allergien in Verbindung gebracht.
Der schlimmste Übeltäter ist laut der Studie des britischen Deodorant-Herstellers Bionsen Parfüm. Im Schnitt enthalten Duftwässerchen 250 chemische Komponenten – wie zum Beispiel der Bestseller Chanel No5. Einige Exemplare schlagen aber sogar mit über 400 Stoffen zu Buche!
Lippenstift besteht durchschnittlich aus 33 Komponenten, Bodylotions aus 32, bei Mascara sind es 29 und bei Handcremes noch 11. Die bestverkaufte Foundation Maybelline Dream Matte Mousse enthält 24 chemische Stoffe, der beliebteste Nagellack von Rimmel wird aus 31 Stoffen gezaubert und beim Körperlotionen-Bestseller Nivea Rich Nourishing Body Lotion sind es 32.
Gesundheits-Experten warnen besonders vor der Benutzung von Produkten, die Parabene, Sodium Laureth Sulfat, Phthalate und Formaldehyd enthalten.
«Die Beauty-Regeln haben sich dramatisch verändert – vom einfachen ‹Wash & Go› hin zum täglichen Auftragen von künstlichem Bräuner, regelmässigen Maniküren, falschen Wimpern und Haarverlängerungen», sagt Charlotte Smith von Studienauftraggeber Bionsen in der britischen Zeitung «Sun». Und meint weiter: «Die neuen ‹Wundermittel› enthalten mehr Chemikalien, um bessere Resultate erzielen zu können. Das bedeutet, dass die Frauen gefährdeter sind.»
Die meisten Chemikalien wurden in Grossbritannien bei Frauen gefunden, die zwischen 18 und 25 Jahren alt waren und im Nordwesten des Landes lebten. Am wenigsten wurden bei Probandinnen zwischen 36 und 44 aus dem Süden festgestellt. (gsc)
Hatte der Gebrauch von Schönheitsprodukten für Sie schon mal negative gesundheitliche Konsequenzen wie zum Beispiel Allergien? Wieviele Produkte verwenden Sie? Schreiben Sie uns.
Schönheit hat ihren Gesundheits-Preis.- Reuters