Durch- und zugeknallt So crazy ist die Fashion Week in Paris!

Peinlich anmutende Knutscheinlagen auf dem Catwalk und Klamotten, die höchstens Graf Dracula gefallen: Neben vielen schönen gibt es in Paris auch ein paar eher schräge Mode-Momente.

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Schon klar: Die britische Designerin Vivienne Westwood ist Kult und dafür bekannt, verrückte Sachen anzustellen und Konventionen zu sprengen. Allerdings sorgt ihre Modenschau in Paris diesmal auch für ein paar Fremdschäm-Momente. Und nein, das hat nichts damit zu tun, dass sie Männer in Korsett-Kleider steckt, um eine Lanze für Cross-Dresser zu brechen.

Vielmehr liegt es an zwei aufgesetzt wirkenden Knutscheinlagen auf dem Catwalk. Im ersten Fall krallt sich eine Dame in einem freizügigen Hochzeitskleid ihren Laufsteg-Bräutigam und schlabbert ihn dermassen ab, dass es fast wie eine Nötigung wirkt. Die vorzeigefreudige Frau wirkt dabei so weggetreten, dass man sich fragt, ob sie sich für diesen Auftritt erst Mut anfeiern musste.

Für Fall Nummer zwei sorgt Vivienne Westwood (73) gleich selber. Als sie sich ihren Applaus abholt, wie gewohnt mit ihrem Gatten Andreas Kronthaler (48) an der Seite, wird sie von diesem mit einem feurigen Knutscher mitten auf die Zwölf überrascht. Anstatt cool zu geniessen, kontert sie aber ziemlich verkrampft, was dem Ganzen einen Anstrich von Zurschaustellung verleiht. Aber ja, auch Designer und Ikonen sind am Schluss halt bloss Menschen.

Doch nicht nur die Menschen, auch die Klamotten auf dem Catwalk spielen leicht verrückt. Sowohl Vivienne Westwood als auch ihr japanischer Branchenkollege Yohji Yamamoto zeigen in Paris Kreationen, die wie Kostüme aus alten Vampirstreifen wirken. Die beiden haben im Vorfeld wohl zu viele Wiederholungen von «Die Munsters» gesehen. Oder sich «Die Addamys Family» fünfmal hintereinander angeguckt. (gsc)

Publiziert am 09.03.2015 | Aktualisiert am 09.03.2015
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Die neusten Kreationen von der Fashion Week in Paris. play
Die Knutscheinlage von Vivienne Westwood und Gatte Andreas Kronthaler. AP, Keystone, Reuters

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1 Kommentare
  • Peter  Miller , via Facebook 10.03.2015
    Es ist immer wieder amüsant, wie sich die Modedesigner selbst feiern, als wären Sie unverzichtbar. Ist diese ganze Farce nicht eher als Kunst zu betrachten, als eine Textil-Branche? Denn die Kleider sind massiv teuer und kein normaler Arbeitnehmer/-in könnte sich sowas leisten. Wir können uns ja nicht mal ein Van Gogh leisten, also muss diese Modeschauen unter Kunst gehen.