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An der 9. Fashion Week Spring/Sommer in Tokio dominieren übermässige Kopfbedeckungen aus Satin und Plastik sowie Kleiderkreationen aus Stricken, Strickereien, Häkelkunstwerken und Bordüren. Über die Tragbarkeit der Kleider der präsentierten Kunstwerke lässt sich allerdings streiten.
Eher weihnachtlich inspiriert scheint der mehrfach ausgezeichnete Designer Toshikazu Iwaya vor allem bezüglich seiner Hutschöpfungen, die in Form von Plastikmaschen und Schleifen auf dem Laufsteg zu betrachten waren.
Yukiko Hanais Kollektion hingegen beinhaltet wunderschöne, tragbare, federleicht fallende Stoffe in warmen Sommerfarben und veredelten Bordüren.
Aya Furuhashi überraschte mit ihrem Label «fur fur» eigentlich nicht. Sie ist bekannt für ihre künstlerischen Einlagen in Form von Körpermalereien und handgemachten Strick- und Häkeleinlagen. Da darf auch einmal mehr ignoriert werden, dass die präsentierten Kunstwerke kaum tragbar sind.
Alles in allem wird an der 9. Japan Fashion Week, wie in den Fashionhauptstädten Paris und New York vor allem ausgefallene, bunte und relativ untragbare Mode geboten. Östliche Inspirationen suchte man an der Fashion Week in Japan bisher vergebens.