Studie räumt mit Vorurteil auf Von wegen Liebes-Killer Karriere!

Lange Arbeitszeiten sind ein Liebeskiller, so die landläufige Meinung. Eine Studie zeigt nun, dass Karriere und Beziehung durchaus miteinander können.

Zärtliche Berührungen sorgen dafür, dass Oxytocin ausgeschüttet wird. play
Berufstätige nutzen den Feierabend bestmöglich füreinander. Thinkstock

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Das Glück in einer Beziehung hängt nicht davon ab, wie viel Zeit die Partner neben der Arbeit zusammen verbringen. Das zeigt eine neue Studie, an der auch die ETH Zürich beteiligt war.

Die Forscher untersuchten 285 Paare aus Deutschland, bei denen beide Partner berufstätig sind. Die Frage, wie sich viel Arbeit auf die Beziehung auswirkt, wurde hinsichtlich der Arbeitszeiten, dem Privatleben und der Zufriedenheit in der Beziehung untersucht.

Das Ergebnis: Lange Arbeitszeiten schaden nicht jeder Partnerschaft, weil die Karrierebewussten den Feierabend für die Beziehung trotz der wenigen Zeit bestmöglich nutzen.

«Es gab keinen negativen Zusammenhang zwischen Arbeitszeit und Zufriedenheit in der Beziehung», schreiben die Verfasser in der Fachzeitschrift Human Relations. (noo) 

Publiziert am 16.01.2016 | Aktualisiert am 08.03.2016
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2 Kommentare
  • marco  martini aus Rohr
    16.01.2016
    Oliver Hardy da gebe Ich Ihnen absolut recht. Die Wissenschaft kann hier nur theoretisch fungieren. Die Arbeitswelt hat da Ihre eigenen Regeln, an diese Regeln halten wir uns alle. Und weil wir uns daran halten findet auch die Arbeitswelt bis ins Bett hinein.
  • Oliver  Hardy 16.01.2016
    „Hohe Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt und der Anspruch an berufliche Flexibilität in wirtschaftlich unsicheren Zeiten haben sich den Weg ins Schlafzimmer gebahnt: Stress und mangelnde gemeinsam Zeit sind zu den Liebeskillern Nr. 1 geworden“.Starke Belastung im Job, Karrierewünsche, lassen die wenig verbleibende Zeit mit dem Partner nicht entspannt sein. Zudem kränkelt die Lust auf Intimität und Sex, was zu großer Unzufriedenheit – vor allem bei Männern – führen kann.