IQ-Alarm! Wir werden nicht schlauer

Eine Studie vergleicht die Daten von Millionen Menschen. Und zeigt: Der IQ ist gestiegen, schlauer sind wir trotzdem nicht.

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Zwei clevere Ösis

Ist die Menschheit in den letzten 100 Jahren intelligenter geworden? Dieser Frage gingen zwei österreichische Psychologen nach: Sie werteten die Intelligenzquotienten (IQ) von vier Millionen Menschen aus 31 Ländern im Zeitraum von 1909 bis 2013 aus.

Punktesammler

Aus der Studie wurde deutlich, dass der Durchschnitts-IQ jeweils um drei Punkte pro zehn Jahre zugenommen hat. Aber: Diese Zunahme soll nicht bedeuten, dass die Menschen vor 100 Jahren dümmer waren. Denn die seither erreichten 30 Pluspunkte erklären sich die Forscher mit der Auswirkung des Wohlstandes, etwa durch bessere Ernährung und stetige Bildung. Faktoren, die vor allem für Industrieländer zutreffen. Die Psychologen konnten auch aufzeigen, dass in Krisen, etwa im Zweiten Weltkrieg, die Intelligenz stagnierte.

Umstrittene Masseinheit

Neurowissenschaftler sind der Ansicht, dass IQ-Tests zu ungenau sind, um die ganzheit­liche Intelligenz zu erfassen. Trotzdem ist der IQ für Psychologen ein ideales Mass für das Denk- und Wahrnehmungsvermögen. Im Jahr 1905 entwickelte ein Franzose den ersten Intelligenztest. Später setzte ein Deutscher das Intelligenzalter ins Verhältnis zum Lebensalter und kreierte so den IQ.

Mehr geht nicht

Spannend ist ein weiterer Aspekt der Studie: Den österreichischen Forschern ist aufgefallen, dass der aktu­elle IQ stagniert. Ein mögliches Zeichen dafür, dass wir nicht nur die Spitze des Wohlstandes, sondern auch des Fortschritts erreicht haben. Zumal gemäss einer US-Studie Computer schon den IQ eines vierjährigen Kindes besitzen.

Publiziert am 04.06.2015 | Aktualisiert am 05.06.2015
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3 Kommentare
  • Ha  Meier aus Zürich
    05.06.2015
    Ein Auto macht auch nicht, dass unsere Beinmuskulatur stärker wird. Der Computer ist bei vielen Leuten heute schon eine Gehirnprothese, die ihr verkümmertes Hirn unterstützt. Computer übernehmen heute, das Denken vieler Leute, somit wird ihr Hirn nicht mehr gefordert und die Verblödung setzt sein. Sieht man ja täglich.
  • Vito  Schlander aus Zürich
    05.06.2015
    Das Problem ist, dass durch die schnelle Entwicklungszeit wir das Gefühl haben alles noch erleben zu können. Aber Gut Ding hat Weile und ich bin überzeugt, dass die Evolution weitergeht. Und solange der Mensch nicht alles weiss, wird es Glauben geben und Leute welche Glauben instrumentalisieren um daraus Religion zu machen. Aber auch hier zeigt uns die Geschichte: Nichts ist stetiger als der Wandel.
  • Heinrich  Z aus Zürich
    04.06.2015
    Ich glaube fest, dass der IQ an der Software happert. Also wenn man den Leuten Dinge erzaehlt die nicht stimmen koennen, dann bleibt der IQ stillstehend. Zum Beispiel, alle Religionen zaehlen zu den nicht stimmenden Informationen. Aber ob sich da was ändert? Ich glaub nicht mehr daran.