Alkohol-Konsum: Unsere Teenies versaufen 220 Millionen!
LAUSANNE – Bedenklich: In der Schweiz konsumieren 11- bis 17-Jährige jährlich alkoholische Getränke im Wert von 220 Millionen Franken.
Aktualisiert um 13:20 | 04.02.2010
Unsere Jungen bechern, als ob es kein Morgen gäbe – und lassen so die Händlerkassen klingeln. Das hat eine neue Untersuchung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) ergeben.
Alkohol wird verharmlost
Die heute veröffentlichten Ergebnisse «machen einmal mehr deutlich, dass der Jugendschutz noch zu wenig greift», so SFA-Direktor Michel Graf. Alkohol werde hierzulande nach wie vor verharmlost und sei jederzeit billig zu haben.
Dabei reagieren Jugendliche körperlich und psychisch empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene. Daraus können sich Alkoholvergiftungen, Unfälle, Aggressivität oder Probleme in Schule und Ausbildung ergeben. Das Rauschtrinken schädigt zudem das Gehirn der Jugendlichen.
Teenie-Testkäufe ein Muss
Die Abgabevorschriften konsequent einzuhalten und zu überwachen bleibe deshalb zentral, so Graf. Hier spielten Testkäufe durch Jugendliche eine wichtige Rolle.
Gemäss einer Schätzung des Bundes gibt die Schweizer Bevölkerung jährlich rund 10 Milliarden Franken für alkoholische Getränke aus. Die von Minderjährigen konsumierten Alkoholika machen mit rund 220 Millionen etwa zwei Prozent des Gesamtumsatzes aus. (SDA/gsc)
Alkohol wird verharmlost
Die heute veröffentlichten Ergebnisse «machen einmal mehr deutlich, dass der Jugendschutz noch zu wenig greift», so SFA-Direktor Michel Graf. Alkohol werde hierzulande nach wie vor verharmlost und sei jederzeit billig zu haben.
Dabei reagieren Jugendliche körperlich und psychisch empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene. Daraus können sich Alkoholvergiftungen, Unfälle, Aggressivität oder Probleme in Schule und Ausbildung ergeben. Das Rauschtrinken schädigt zudem das Gehirn der Jugendlichen.
Teenie-Testkäufe ein Muss
Die Abgabevorschriften konsequent einzuhalten und zu überwachen bleibe deshalb zentral, so Graf. Hier spielten Testkäufe durch Jugendliche eine wichtige Rolle.
Gemäss einer Schätzung des Bundes gibt die Schweizer Bevölkerung jährlich rund 10 Milliarden Franken für alkoholische Getränke aus. Die von Minderjährigen konsumierten Alkoholika machen mit rund 220 Millionen etwa zwei Prozent des Gesamtumsatzes aus. (SDA/gsc)
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Das sagen Blick.ch-Leser
- Marc Stoecklin, Biel - 14:28 | 04.02.2010
- » Ich frage mich wie das Bundesamt auf solche Zahlen kommt? Wurden die Alkohlverkäufer gefragt wieviel sie an Teenis verkaufen? Oder wurden die Teenis gefragt, die ja stolz drauf sind? Und das ganze damit unser Staat wieder eine Verteuerung vom Alkohol (z.B:Bier) beantragen kann.
- Martin Moeklin, Pattaya - 14:18 | 04.02.2010
- » Trinken ist weniger gefaehrlich als koksen, wo die Menschen unberechenbar werden. Man sollte sich viel mehr Gedanken um den Kampf gegen die Drogen anzustreben. Trinker zahlen Alkohol Steuern, Kokser, Spritzer und andere Drogensuechtige zahlen nichts. Sie kosten den Staat nur!
- edy steiner, Cham - 13:57 | 04.02.2010
- » Gut so; Wer viel Alkohol trink lebt einmal weniger lang, dafür sieht er alles doppelt......
- Albert Käser, 9512 Rossrüti - 13:56 | 04.02.2010
- » Lieber versaufen als dem Säckelmeister in Bern zukommen zu lassen, den die in Bundesbern VERSAUFEN es ja auch mit Cüpli Häpchen, oder haben wieder ein vorzügliches Dinner auf kosten der Steuerzahler. Allso bitte HIRN - EISCHALTEN UND IMMER ZUERST VOR DER EIGENEN TÜR SCHRUPPEN!!!!!!!!!
- Erik Schiegg, Steckborn - 13:54 | 04.02.2010
- » "Aber die Saudroge, welche unsere Jugend versaut, heisst Cannabis. Die ist viel leichter zu finden als das Nervengift Alkohol. Und wir haben die Nase schon seit langem voll, von diesen zugekifften Schlägern! Was, das sind gar nicht die Kiffer, welche prügeln? Sondern meist Alkis und Kokser? Dabei geben sie in Genf Koksersets ab. Dort nennt man dies Prävention an den Vatersöhnchen mit Fr. 5000,-- Sackgeld im Monat. ==>ALKGRENZALTER AB 21 JAHREN MACHT SINN!!!
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